Kraiburg – Seit 16 Jahren ist Werner Schreiber Vorsitzender der SPD Kraiburg, davor war er Kassier, außerdem zweimal Bürgermeister-Kandidat. In der Jahreshauptversammlung des Ortsvereins im Sportheim stellt er sich nicht mehr zur Wahl. Schreiber: „Ich bin im Rentenalter. Und wir haben mit Adrian Hilge einen jungen aufstrebenden Mann in unserem Kreis, der für das Amt des Vorsitzenden bestens geeignet ist.“
Einstimmig wurde Hilge von den elf anwesenden Wahlberechtigten gewählt. Ohne Gegenstimmen wurde auch der stellvertretende Vorsitzende Walter Mittermayr bestätigt, ebenso Kassenwartin Elisabeth Hilge. Neuer Schriftführer ist Frank Mürkens. Elke Ramisch, Franz Eder und Armin Kienzl fungieren als Beisitzer. Der scheidende Vorsitzende erwähnte im Rückblick des 21 Mitglieder zählenden SPD-Ortsvereins Veranstaltungen wie die Frühschoppen-Gespräche mit verschiedenen Themen, das Ferienprogramm, Sommerfest und Fischessen des Ortsvereins.
„Nach den Landtagswahlen kann die SPD nicht euphorisch sein“, räumte der bisherige SPD-Vorsitzende ein. In Sachen Grundrente, einem „heißen Thema“, bemängelte Schreiber, dass in die Rentenversicherung nicht alle einzahlen. Er wünsche sich, dass die Krankenversicherung für die Rentner halbiert werden sollte.
Elisabeth Hilge gab in ihrem Kassenbericht ein geringes Plus von 265 Euro bekannt.
Die Landtagsabgeordnete Diana Stachowitz lobte den Ortsverein, seine Leitung und die engagierten Mitglieder. Oft werde die Arbeit der SPD von den eigenen Leuten nicht anerkannt, monierte Stachowitz. Europa sei gefährdet, so die Abgeordnete, die zur Wahlbeteiligung aufrief: „Jede Stimme zählt!“