Neuer Jagdpächter für Guttenburg

von Redaktion

Josef Sax gibt das Revier nach 27 Jahren zurück

Guttenburg – Nach 27 Jahren gab Josef Sax aus gesundheitlichen Gründen das Revier Guttenburg B zurück. Mit dieser Entscheidung möchte er insbesonders der jüngeren Generation den Vorrang lassen. Als Bewerber stellte sich Christoph Stolzenberg den Jagdgenossen vor.

Zum Abschluss seiner Ära berichtete Josef Sax noch über das abgelaufene Jagdjahr. Er bezeichnete es als ruhiges Jahr, 28 Rehwild wurden erlegt, der Abschuss liegt im vorgegebenen Abschussplan. Auch Jagdvorsteher Johann Huber sprach von den Ergebnissen des forstlichen Gutachtens. Es wurde wenig Verbiss an der Fichte festgestellt und deshalb könne der Abschussplan von 100 Stück in drei Jahren gleichbleiben. Huber äußerte sich erfreut, dass im Bereich der Genossenschaft keine größeren Wildschweinschäden aufgetreten sind.

Vor der Abstimmung bezüglich des Abschussplanes gab Jagdpächter Sax noch zu bedenken, dass dieses Revier mit nur 15 Prozent Waldanteil schwer zu bejagen sei und durch die großen Spargelfelder wenig Äsungsmöglichkeiten für das Wild bestehen.

Für die Beibehaltung des Abschussplanes stimmten neun Jagdgenossen bei zwei Gegenstimmen. Die anschließende Neuvergabe der Jagdpacht entfachte eine kurze Diskussion, da Christoph Stolzenberg in Sachen Bewerbung eine Änderung des derzeitigen Pachtvertrages wünschte. Er stellte einen Antrag auf Verringerung der Jagdpacht von 1500 Euro auf 1000 Euro aufgrund der zusätzlichen Kosten wie Beitrag Landwirtschaftliche Berufsgenossenschaft, Fütterung in Notzeiten, der Beteiligung bei Schwarzwildschäden in Höhe von 750 Euro und das Jagdessen. Die Jagdgenossen einigten sich daraufhin mit 13 Jastimmen mit dem Revierjäger auf gleichbleibende Jagdpacht in Höhe von 1500 Euro zusätzlich Jagdessen, die Beteiligung bei Schwarzwildschäden wurde gestrichen.

Abschließend einigten sich die Mitglieder zum Thema Seilwinde, dass diese bei Interesse veräußert werden soll, da nur noch Kosten entstehen.fim

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