Waldkraiburg – Das kaputte Geländer an der Innkanalbrücke in Pürten regt die Verkehrsteilnehmer auf. Stadtrat Done Brunnhuber hatte bereits im Bauausschuss kritisiert, dass der Kraftwerksbetreiber Verbund den Schaden nach einem Unfall im Februar noch immer nicht repariert hat. Jetzt hat sich Theo Holznienkemper aus Taufkirchen gemeldet, um seinem Ärger in der Rubrik „Was mich freut, was mich ärgert“ publik zu machen. Für die Verkehrsteilnehmer sei es „überhaupt nicht nachvollziehbar“, warum drei Monate lang eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 Kilometer pro Stunde gilt, obwohl keinerlei Arbeiten an der Baustelle stattfinden und die Straßenbreite in keiner Weise beeinträchtigt ist. Holznienkemper: „So lange die Arbeiten dort nicht stattfinden, sollte die Geschwindigkeitsbegrenzung aufgehoben werden. Während der Arbeiten hätte jeder Verkehrsteilnehmer volles Verständnis für die Beeinträchtigung.“
Auf Anfrage kann Wolfgang Syrowatka vom Verbund keinen Termin nennen, wann die Brücke repariert wird. „Leider ist die Sache nicht ganz so einfach“, so Syrowatka. Denn: Die Befestigung könne infolge der Beschädigungen nicht einfach wieder hergestellt werden. Die bestehende Befestigung sei ausgerissen. Der Verbund hat nach seinen Worten einen Statiker beauftragt, „eine Sonderlösung zu entwickeln, die den Erfordernissen der einschlägigen Normen entspricht. Es muss eine Lösung gefunden werden, die die Sicherheit auch im Falle einer Belastung – etwa durch einen Unfall – gewährleistet.hg