Rollentausch im Vorstand des Katholischen Frauenbunds

von Redaktion

Christa Söllner zur neuen Vorsitzenden gewählt – Ihre Vorgängerin Regina Wimmer macht als Stellvertreterin weiter

Kraiburg – Beim Katholischen Frauenbund hat es einen Rollentausch im Vorstand gegeben: Die bisherige Vorsitzende Regina Wimmer wollte nicht mehr in der ersten Reihe stehen. In der Jahreshauptversammlung im Seniorenheim St. Nikolaus wurde ihre Stellvertreterin Christa Söllner zur neuen Vorsitzenden gewählt. Regina Wimmer ist künftig ihre Vertreterin. Schatzmeisterin Hedwig Ohni und Schriftführerin Bernadette Langstein wurden für weitere vier Jahre bestätigt. Zu den Beisitzerinnen Brigitte Auer, Maria Berger, Evi Meier, Rosmarie Seidl und Irmgard Voglsinger kamen vier neue hinzu: Kerstin Roß, Anette Lehmann, Kathi Schiller und Katrin Seidinger. Kassenprüferinnen bleiben Brigitte Auer und Anneliese Schuster.

25 Jahre wirkte Resi Oberpaul aktiv im Vorstand mit. Seit 23 Jahren leitete sie die „Hausfrauen-Vereinigung“, organisierte Kochkurse und andere Angebote. Dafür erhielt sie ein Geschenk zum Abschied. Ein Präsent gab es auch für Regina Wimmer, die sich 16 Jahre als Vorsitzende einsetzte und weiter aktiv bleibt.

Einige langjährige Mitglieder wurden ebenfalls ausgezeichnet: Seit 50 Jahren hält Marianne Hechfellner dem Frauenbund die Treue, seit 40 Jahren ist Elisabeth Wagner dabei, seit 25 Jahren Edeltraud Weber.

Im Rückblick zählte Schriftführerin Bernadette Langstein unter anderem die Yoga-Kurse, das Ferienprogramm mit über 50 Kindern am Söllnerhof, die Ausflüge, die Nikolaus-Besuche, den Stand am Christkindlmarkt und die Spende an die „Hospiz-Insel“ auf.

Aus dem Kassenbericht von Hedwig Ohni gingen Einnahmen von 3073 Euro und Ausgaben von 2700 Euro hervor.

In der Vorschau wurde ein Kochkurs am 26. Juni und eine Fahrt „zur „Rosenbäuerin“ nach Fridolfing am 5. Juli genannt. Im Herbst 2020 werden die Frauen auf Städtefahrt gehen.

Einen Vortrag über das Land Ecuador, das er 2011/ 2012 für ein Jahr lang besuchte, hielt Pfarrvikar Emmeran Hilger. In einem Jahr „des Suchens und Findens“ erlebte er völlig verschiedene Landesregionen wie den Urwald, das Hügelland mit den Vulkanen oder die Küste. Der Geistliche lebte in der Hauptstadt Quito und hat auch ein Erdbeben miterlebt. Von der Rolle der Frau, vielen Hunden, einem hohen Geräuschpegel oder vom Fehlen eines Sozialsystems berichtete er, und darüber, „dass die Familie über allem steht“.

Der Versammlung ging eine Maiandacht mit Pfarrer Michael Seifert in der Au-Kapelle voraus – mit Saitenmusik, Marienliedern und Lesungen. bac

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