Aschau – „Ich hätte nicht gedacht, dass es hier so viel zu sehen gibt“, erzählt eine Besucherin begeistert. Vom 3D-Drucker bis zur Restauration eines Stuhles, von der Frisurengestaltung, einem Schaugarten und einer Präsentation zum Thema Urgetreide bis zur gelöteten Kupferrose – Don Bosco Aschau hatte zum Tag der offenen Tür in Aschau-Waldwinkel einiges zu bieten. Das Berufsbildungswerk (BBW), die Jugendhilfeeinrichtung und Berufsschule präsentierten sich und ihre Arbeit mit einem vielfältigen Programm.
Mit Stolz zeigten die jungen Menschen ihre Ausbildungsberufe. Sie alle kommen mit einer Behinderung zum Berufsbildungswerk – zum Beispiel einer starken Lerneinschränkung, einer körperlichen oder psychischen Behinderung – und haben es aufgrund ihres fehlenden oder schwachen ersten Schulabschlusses oder beispielsweise ihrer Autismus-Diagnose auf dem allgemeinen Ausbildungsmarkt schwer.
Etwa 70 Prozent der Auszubildenden des BBW schaffen es laut dem hausinternen Integrationsdienst nach recht kurzer Zeit auf dem ersten Arbeitsmarkt Fuß zu fassen.
Don Bosco Aschau ist seit 1950 eine Einrichtung der beruflichen und gesellschaftlichen Rehabilitation junger Menschen mit einem besonderen Hilfe- und Förderbedarf – unterstützt von der Bundesagentur für Arbeit – sowie Angeboten der Jugendhilfe an den Standorten in Waldwinkel und Mettenheim.