Waldkraiburg – Inge Schnabl, die von Vereinsgründerin Manuela Keller im Jahr 2017 das Amt der Vorsitzenden übernommen hat, wirbt intensiv für die Beteiligung am Benefizlauf, der zum zehnten Mal stattfindet.
Wie sieht die Zielsetzung für den 5. Juli aus?
„Es ist das erklärte Ziel des Vereins „Sterntaler“, möglichst viel Geld zu sammeln, um damit seine Hilfsprojekte für Kinder, Jugendliche und Familien in Notsituationen finanzieren zu können. Gerade bei diesem Jubiläumslauf hoffen wir – allen voran Schirmherr und Bürgermeister Robert Pötzsch – die 1000-Teilnehmer-Marke zu knacken“.
Warum legt man besonderen Wert auf den Veranstaltungsort, den Stadtpark?
„Der Waldkraiburger Park bietet die idealen Rahmenbedingungen mitten in der Stadt im Grünen mit seinem Rundkurs von 1,2 Kilometern, seiner Picknickwiese, für das musikalische Rahmenprogramm im Pavillon und die Versorgungsstationen für alle Beteiligten“.
Wie wird sich das Läuferfeld mit den angestrebten 1000 Teilnehmern zusammensetzen?
„Alle können und sollen mitmachen, das Grundschulkind genauso wie die Mama mit dem Laufbuggy, die Walkerin wie der Vereins- oder Hobbyläufer, der Profi wie der Promi – und das bei einem Startgeld von fünf Euro und einem Euro pro gelaufener Runde, Beträge, die von Sponsoren übernommen werden können“.
Die Veranstaltung verlangt ja demnach eine ausgefeilte Logistik?
„Das kann man wohl sagen, denn Sponsoren braucht gerade unser Verein für die Streckenausrichtung, für die Verpflegung der Teilnehmer mit Müsliriegeln, Bananen, Fitnessstangerln und Getränken, für das gesamte Rahmenprogramm und für die Verlosungsaktion unter den Teilnehmern. Ohne die Mithilfe unserer Vorstandstruppe, der Landjugend Pürten und aller ehrenamtlicher Helfer wie der FG Waldburgia, des JUPA und des Seniorenbeirats wäre das nicht zu stemmen“.
Wie sieht die erhoffte Bilanz für den Jubiläumslauf am 5. Juli aus?
Die 1000-Läufer-Marke wollen wir auf alle Fälle knacken. Wir wie auch andere Vereine und Gruppen betreiben intensive Werbung. Waren es 2013 beispielsweise 270 Teilnehmer, haben sich im Vorjahr – trotz strömenden Regens – 562 gemeldet. Und damit könnten wir wieder mit Einnahmen von 6500 Euro rechnen. Geld, das auf unbürokratischem Weg für Kinder, Jugendliche und Familien in Notlagen ausgegeben wird, und das in unserer Stadt, aber auch landkreisweit. fis