Zartes Lila so weit das Auge reicht. Ein Bild, wie man es aus der französischen Provence nur zu gut kennt. Aber wächst jetzt schon Lavendel am Inn? Leserreporter Harald Bachmann aus Waldkraiburg kann diese Frage ganz klar mit einem „Nein“ beantworten. Denn auf dem Bild handelt es sich nicht um Lavendel, sondern um ein „wunderschönes Phaceliafeld an der Jettenbacher Staustufe des Innkanals“, wie er schreibt. Phacelia gilt als sehr ertragreiche Bienentrachtpflanze, die daher häufig als Bienenweide angesät wird. Aber die nicht-winterharte Pflanze eignet sich auch sehr gut als Gründüngungspflanze. Denn mit ihrem dichten Wurzelsystem nutzt sie die Nährstoffvorräte im Boden gut aus und übergibt sie nach der Verrottung leicht an die Nachfolgefrucht. Einen weiteren Vorteil hat die Pflanze, deren ursprüngliche Heimat Nord- und Südamerika ist: Ihre Blätter beschatten den Boden sehr gut und unterdrücken daher das Wachstum von Unkraut.Foto Bachmainn