Guttenburg – Der ph-Wert 7,3 und der Nitratwert von 16.6 bestätigen sehr gute Werte und die Mitglieder der Wassergenossenschaft Ensdorf können beruhigend ihr Wasser trinken.
Bei der Jahreshauptversammlung der Wassergenossenschaft Ensdorf berichtete Vorstand Franz Osl über die Arbeiten im vergangenen Jahr mit Mäharbeiten und der Reinigung und Instandhaltung der Wasseranlagen. Er informierte die Mitglieder auch über die Gesamtförderung der vier Brunnen mit 64297 Kubikmeter und über den Verbrauch von 58492 Kubikmeter.
Außerdem gab Osl auch eine Änderung der Beitrags- und Gebührensatzung der Wassergenossenschaft bekannt. So wird in Zukunft die Geschossflächenberechnung geändert, es werden alle feststehenden Gebäude, wie freistehenden Garagen und auch Keller voll herangezogen. Außerdem ist die Befüllung von Pools durch die Entnahme aus Hydranten nicht mehr erlaubt. Osl sprach auch von den vorgeschriebenen Wasseruntersuchungen mit Kosten von rund 3900 Euro, es gab keine Beanstandungen.
Der Notverbund mit Taufkirchen soll noch heuer über die Bühne gehen, sodass es dann keine Notstände bei Ausfall der Ensdorfer Brunnen mehr geben soll.
Osl bat auch wiederholt, bei größerem Wasserverbrauch den Vorstand zu informieren, ebenso sind Veränderungen von Geschossflächen, Grundstücken und Änderungen der Besitzer beim Vorstand zu melden. Außerdem sind Wasser- schieber und Hydranten frei zu halten.
Zum Thema Neuwahlen gab es keine Veränderungen, der Zweite Vorsitzende Georg Bollner junior, wurde wiedergewählt, ebenso wurden die Aufsichtsräte Matthias Hochreiter und Alois Radlbrunner in ihren Ämtern bestätigt. Abschließend fragte Markus Huber nach, wie es mit der Lage der Hydranten und Wasserschieber in Mauerschwang weitergeht. Die Straßen wurden aufgekiest, auch über den Wasserschiebern liegen momentan rund zehn Zentimeter Kies. Baptist Albrecht vom Bauhof Kraiburg und Franz Osl wollen das Problem in Augenschein nehmen und über Möglichkeiten sprechen, dies wieder zurechtzurücken. fim