Waldkraiburg – Die Unterschriftenaktion, mit der gut 200 Waldkraiburger Bürger und auswärtige Waldbad-Besucher Bürgermeister Robert Pötzsch und den Stadtrat aufgefordert hatten, beim Freistaat Zuschüsse für die Waldbad-Sanierung zu beantragen, sei keine Aktion des Fördervereins Waldbad, sondern eine Initiative von Waldkraiburger Bürgern. Das betont Martina Arnusch-Haselwarter, stellvertretende Vorsitzende des Fördervereins, in einer Stellungnahme zu einem Bericht in der Dienstagsausgabe. Auch in dem Artikel war dies bereits deutlich zum Ausdruck gekommen.
Arnusch-Haselwarter verteidigt gleichzeitig, dass sie die Aktion mit ihrer Unterschrift unterstützt hatte, ebenso wie ein weiteres Mitlied der Projektgruppe, die derzeit ein Konzept für die Zukunft eines Freibades für Waldkraiburg erarbeitet. Damit weist sie die Kritik von Bürgermeister Robert Pötzsch zurück, der sich „verärgert“ gezeigt hatte, dass Mitglieder der 20-köpfigen Projektgruppe die Unterschriftenaktion unterstützen. Diese wüssten, dass zum jetzigen Zeitpunkt ein Zuschussantrag nicht möglich sei.
Dagegen pocht Martina Arnusch auf ihr Recht, „in einer Demokratie auch bei Unterschriftenaktionen meine eigene Meinung kund zu tun“.hg