Aschau – Die Gemeinde Aschau verzichtet weiter auf die Konzessionsabgabe für Strom. Mit der Firma Bayernwerk Netz GmbH will die Kommune einen Vertrag für den Zeitraum von 2022 bis 2042 unterzeichnen.
Auf die Neuvergabe im Bundesanzeiger hat sich nur die Firma Bayernwerk beworben. Wie in den Vorjahren soll auch im neuen Vertrag die Konzessionsabgabe wie bisher geregelt werden. Dies bedeutet, dass beim Normaltarif und bei der Belieferung von Tarifkunden mit einem Schwachlasttarif eine Konzessionsabgabe nicht anfällt. Bei der Belieferung von Sondervertragskunden wie Gewerbebetreibenden fallen 0,11 Cent pro Kilowattstunde an. Das entspricht dem Höchstsatz.
Die Gemeindeordnung regelt, dass Kommunen ihre Bürger mit Strom versorgen, dafür aber Kosten berechnen dürfen. Aschau verzichtet auf die Konzessionsabgabe aufgrund seiner guten wirtschaftlichen Situation. Sie sei eine der wenigen Kommunen in Bayern, die das so regelt, sagte Bürgermeister Alois Salzeder (AWG) im Gemeinderat.
Würde die Gemeinde die Höchstsätze berechnen, würde bei einem Verbrauch von 5634581 Kilowattstunden im Jahr 2018 eine Konzessionsabgabe von gut 75000 Euro anfallen. Geld, das die Gemeinde den Bürgern auch in den nächsten 20 Jahren nicht in Rechnung stellt. hi