Stell Dir vor, es ist Einsatz und die Hallentore gehen nicht mehr auf…

von Redaktion

Stadt schafft im nächsten Jahr neue Tore im Feuerwehrzentrum für 320000 Euro an – Was im Stadtrat sonst noch Thema ist

Waldkraiburg – Stell Dir vor, es ist Einsatz und die Tore des Feuerwehrzentrums gehen nicht mehr auf. Um dieses Horrorszenario zu vermeiden, wird die Stadt Waldkraiburg im nächsten Jahr neue Hallentore im Feuerwehrgerätehaus in der Prießnitzstraße anschaffen.

Eine Stange Geld muss sie dafür ausgeben: Rund 320000 Euro kostet es, die gut 30 Jahre alten Holztore durch neue Tore aus Aluminiumprofilen zu ersetzen. Der Bauausschuss hat die Anschaffung, die im nächsten Jahr geplant ist, einstimmig befürwortet.

Für die Beschläge der Tore gibt es keine Ersatzteile mehr

Wie Manfred Brenninger von der Stadtbau GmbH ausführte, traten zuletzt vermehrt Schäden und Defekte an den Toren auf. Eine Fachfirma habe nach einer Überprüfung der 24 vier mal vier Meter großen Tore mitgeteilt, dass die Beschläge bereits sehr stark abgenutzt seien und somit nicht mehr zuverlässig gewartet und eingestellt werden könnten. Zudem gibt es keine Ersatzteile mehr. Sollte es zu einem Bruch des Beschlags kommen, könne das Tor nicht mehr verwendet werden.

Um die Sicherheit und Einsatzbereitschaft der Feuerwehr zu gewährleisten, werden neue Hallentore angeschafft. Auch dabei handelt es sich um Falttore. Die meist befahrenen Tore bekommen laut Brenninger einen elektrischen Antrieb, sind also per Funk zu steuern. Auf die Frage von Alexander Will, was bei einem Stromausfall passiert, stellte Brenninger klar: Die Tore seien selbstverständlich auch mechanisch per Seilzug zu benutzen. Die thermische Trennung der Bauteile der Tore führt zudem zu einer zusätzlichen Einsparung von Energie.

Morgen ist Stadtrat: Die Tagesordnung

auf einen Blick

Nach dem einstimmigen Votum im Ausschuss wird aller Voraussicht nach auch der Stadtrat in seiner morgigen Sitzung die Anschaffung absegnen. In der öffentlichen Sitzung um 18 Uhr im Rathaus bstimmt das Gremium auch die Verbandsräte, die die Stadt Waldkraiburg in den Zweckverband Hochschulcampus Mühldorf-Waldkraiburg schickt.

Ein weiteres Thema: Wie geht es mit der Kita am Kalander weiter? Darüber informiert die Verwaltung. Außerdem geht es um die Änderung der Verkehrsregelung auf der Kreisstraße MÜ18 bei Niederndorf/Pürtener Straße, um die Änderung der Gebührensatzung der städtischen Sing- und Musikschule und die Festlegung des Zinssatzes des Stundenkontingents des VfL Waldkraiburg für die Nutzung der Schulschwimmhalle. Die Kämmerei wird zudem den aktuellen Monatsbericht zur Haushaltssituation vorlegen. Eine Reihe von Tagesordnungspunkten wurde bereits in den Ausschüssen vorberaten: der gemeindliche Schulentwicklungsplan, der Antrag der Stadt auf ein touristisches Hinweisschild „Waldkraiburg“ im Berich der Autobahnanschlussstelle Heldenstein, die Planung einer Ortsumfahrung für Pürten, die Neufestlegung des Zinssatzes für die Verzinsung des Anlagekapitals sowie der Bericht der überörtlichen Kassenprüfung der städtischen Jahresrechnung 2010 und der Jahresabschlüsse für die Jahre 2011 bis 2015 und die Prüfung weiterer Jahresabschlüsse der Stadt und ihrer Gesellschaften für 2015, beziehungsweise 2017. Bürgermeister Robert Pötzsch hatte außerdem einen Bericht über die Arbeit der Projektgruppe Waldbad für die Sitzung angekün- digt.hg

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