Taufkirchen – „Allzu viel kann ich nicht mehr machen, aber Flaschen sortieren, das geht immer noch“, meint Edwin Wimösterer an seinem 85. Geburtstag. Sogar an seinem Ehrentag war er im Lager des Getränkehandels zu finden.
Bekannt ist das Geburtstagskind weit über die Grenzen Taufkirchens hinaus, war er doch täglich mit seinem Getränkefahrzeug unterwegs. Bis ins Jahr 1990 wurde beim Wimösterer in Höllhund selbst Limonaden hergestellt, viele können sich bestimmt noch an die Limos mit Waldmeister- oder Himbeergeschmack erinnern, abgefüllt in Flaschen mit Bügelverschluss. Die Träger waren aus Holz und mit 25 Flaschen bestückt, erinnert sich Edwin Wimösterer.
Das Licht der Welt erblickte Edwin Wimösterer am 8. Juli 1934 als jüngstes von zwölf Kindern in Höllhund. Mit neun Geschwistern ist er dort aufgewachsen und ging in Taufkirchen zur Schule. Anschließend hat er im elterlichen Betrieb das Installationshandwerk erlernt und später auch weitergeführt, gleichzeitig wurde die Getränkeherstellung übernommen und bis zur Übergabe an Sohn Edwin immer wieder vergrößert.
Im Jahr 1958 trat er mit Annemarie Huber an den Traualtar, Tochter Marina und Sohn Edwin entstammen der glücklichen Verbindung. Drei Enkel und zwei Urenkel machen den Jubilar zu einem stolzen Opa.
Als Mitglied vieler Ortsvereine liebt er die Gesellschaft, er genießt aber auch den Ruhestand zu Hause gemeinsam mit seiner Gattin. „Im Alter ist es eigentlich nur noch wichtig, dass man gesundheitsmäßig keinem zur Last fallen muss“, sagt er etwas nachdenklich. Viele gesunde Jahre wünschten ihm auch die Gratulanten, die an diesem Tag zu Besuch kamen. fim