Signal aus der Staatskanzlei: Forschungszentrum nimmt Fahrt auf

von Redaktion

Vertreter der Staatsregierung und der Kommunen bekräftigen Absicht, das Projekt in Waldkraiburg zu realisieren

Waldkraiburg/München – Das Zentrum für biobasierte Materialien (ZBM) in Waldkraiburg nimmt Fahrt auf. Dieses Signal soll von einem Gespräch zwischen Vertretern der Staatsregierung und der Kommunen ausgehen.

Wie aus einer Pressemitteilung hervorgeht, bekräftigten Staatskanzleiminister Florian Herrmann und Wissenschaftsminister Bernd Sibler im Beisein von Staatsminister a. D. Marcel Huber, Landrat Georg Huber, Bürgermeister Robert Pötzsch (Waldkraiburg) und Bürgermeisterin Marianne Zollner (Mühldorf), dass der Freistaat das Forschungszentrum im Zusammenwirken mit den Kommunen wie angekündigt in Waldkraiburg verwirklichen wolle.

Wissenschaftsminister Sibler: ZBM sichert Arbeitsplätze

Staatskanzleichef Herrmann: „Das Gespräch hat erfreulicherweise gezeigt, dass alle an einem Strang ziehen: Die staatliche Seite wird ihren finanziellen Beitrag leisten. Die Kommunen wiederum müssen die Unterbringung des Zentrums verantworten.“ Minister Sibler sprach von einem „echten Zukunftsprojekt“. Die Technische Hochschule Rosenheim werde in Waldkraiburg ein Zentrum aufbauen, das auf dem Gebiet innovativer, holz- und faserbasierter Materialien in Verbindung mit Polymeren industrienahe angewandte Forschung betreibt. Durch die Zusammenarbeit mit Unternehmen insbesondere im Chemie-Dreieck entstehe ein wertvoller Technologietransfer, „der Arbeitsplätze sichern und die Region weiter voranbringen kann.“

Technologisch sei das Thema nicht zuletzt deshalb topaktuell, weil durch den Klimawandel in Bayern vermehrt Laubholz anfallen wird, das nicht nur als Brennholz verwertet werden sollte, so der CSU-Landtagsabgeordnete Marcel Huber. „Dass das Zentrum in Südostbayern gerade nach Waldkraiburg kommt, ist nicht nur eine große Chance für die Stadt, sondern für die Wirtschaft der ganzen Region.“

Landrat Georg Huber wird in der Presssemitteilung mit den Worten zitiert: „Das Zentrum für biobasierte Materialien ist eine einzigartige Chance für uns, die Bildungsregion Landkreis Mühldorf und den Wirtschaftsstandort nachhaltig zu stärken.“

„Für mich war das persönliche Gespräch mit der Staatsregierung sehr wichtig, um das Vertrauen weiter zu stärken“, betonte Bürgermeister Pötzsch.“ Dies sei die Grundlage, ein solch großes zukunftsweisendes Projekt gemeinsam, schnell und erfolgreich umzusetzen. Seine Mühldorfer Amtskollegin Marianne Zollner begrüßt das Forschungszentrum in Waldkraiburg im Blick auf eine positive Entwicklung des Oberzentrums Mühldorf-Waldkraiburg.

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