Gute finanzielle Lage der Gemeinde

von Redaktion

Haushaltsvolumen liegt bei 3,5 Millionen Euro – Größte Einnahmequelle ist die Einkommenssteuer

Taufkirchen – Der aktuelle Haushalt hat ein Volumen von rund 3,5 Millionen Euro. Größte Einnahmequelle der Gemeinde ist die Einkommenssteuerbeteiligung.

Kämmerer Fred Mittermaier legte in der jüngsten Gemeinderatssitzung den Haushaltsentwurf 2019 vor. Erfreulich dabei ist die kontinuierliche Steigerung des Anteils der Einkommenssteuer, er liegt bei über 915000 Euro und ist daher die Haupteinnahmequelle der Gemeinde.

Das Haushaltsvolumen liegt bei 3553000 Euro, einer Minderung von 31 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Im Verwaltungshaushalt wies Fred Mittermaier besonders auf die Einnahmen Gewerbesteuer mit 500000 Euro, Anteil Einkommenssteuer 915000 Euro und Schlüsselzuweisungen mit 271000 Euro hin.

Bei den Ausgaben schlägt unter anderem die Schulverbandsumlage mit 97000 Euro zu Buche. Als die größten Finanzauslagen bezeichnet Mittermaier die Kreisumlage mit 758000 Euro und die VG-Umlage mit 203000 Euro. Der Haushalt ermöglicht eine Zuführung zum Vermögenshaushalt in Höhe von 209000 Euro.

Im Investitionsplan 2019 bis 2022 werden für das Jahr 2022 für die Anschaffung eines Tanklöschfahrzeuges 385000 Euro anberaumt, als Zuschuss werden 125000 Euro erwartet. Für die Generalsanierung der Mehrzweckhalle werden für das Jahr 2020 1250000 Euro eingesetzt, Zuschüsse des Landes können dabei im Jahr 2021 750000 Euro und im Jahr 2022 250000 Euro betragen.

Für den Straßenbau Westen-Reit-Scherned gibt es im Jahr 2019 einen Zuschuss vom Land in Höhe von 189000 Euro, die Ausgaben dafür liegen im Jahr 2019 bei 130000 Euro. Für den Breitbandausbau bekommt die Gemeinde rund 374000 Euro, die Auslagen liegen bei 557000 Euro. Der Baukostenzuschuss der Gemeinde für den Ausbau des Notverbundes der Taufkirchner Gruppe liegt bei 150000 Euro.

Trotz hoher Ausgaben in den nächsten Jahren kann die Gemeinde Taufkirchen auf eine gute finanzielle Lage hinweisen, die Zahlen wurden einstimmig genehmigt. Marianne Fill

Artikel 1 von 11