Nicht mit neuen Schuhen aufs Volksfest

von Redaktion

Wiesnsplitter Gute Laune beim Kindertag – Stofftiere für die Kinder, Pflaster für die Frauen

Manche Kinder konnten es am Kindertag gar nicht mehr erwarten. Schon vor 17 Uhr scharten sie sich vor dem Festzelt, bis endlich der Kinder-Kletterbaum aufgebaut war. Oben an der Spitze hingen Stofftiere – gesponsert von den Schaustellern –, zu denen die Mädchen und Buben nur noch hochkraxeln mussten. Wer es nach oben geschafft hatte mit ein bisserl Unterstützung, dem fiel die Auswahl nicht immer ganz leicht. Manchmal mussten die Kinder ein bisschen fester anziehen, bis sich das gewünschte Stofftier löste.

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Sonnenschein, nicht zu heiß und nicht zu kalt. Perfektes Wetter also für einen Besuch auf dem Volksfest. Das haben viele Familien beim Kindertag auch genutzt. Neben den Schaustellern freut das auch Volksfestmanager Norbert Meindl. Noch nie sei am Kindertag so viel losgewesen. „Das ist bombig, richtig bombig.“

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Als Frau sollte man es eigentlich schon längst besser wissen: Nie mit neuen Schuhen aufs Volksfest. Aber weil eben die neuen Schuhe viel besser zum Dirndl passen als die alten, wirft man solche Vorsätze gerne mal über Bord. Manchmal geht‘s gut, manchmal aber auch nicht. Deshalb wundert es nicht, dass das Rote Kreuz zur Wiesn-Halbzeit bereits viele Pflaster verteilt hat. „Die Frauen brauchten sie, weil sie Blasen an den Füßen haben“, sagte Siegfried Hanesch bei der Wiesn-Besprechung. Nächstes Mal vielleicht doch wieder mit den bewährten Schuhen aufs Volksfest…

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Einen kurzen Beitrag zur Halbzeit beim Volksfest kündigte Polizeichef Georg Deibl an. „Das Volksfest wird immer sicherer.“ In den meisten Fällen mussten die Beamten nur noch zwischen den Kontrahenten beschwichtigen. Zweimal mussten die Polizisten eingreifen: Nach einer verirrten Flasche und nachdem eine Jugendgruppe einen 18-Jährigen verprügelt hatte. Gute Nachricht: „Wir sind auf dem Weg der Klärung.“

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Wenn morgens um 5 Uhr noch alles schläft, sind sie schon auf den Beinen: die Zeitungsträger der OVB-Heimatzeitungen. Zu welchem Haus gehört welches Auto, wer liest welche Zeitung – in manchen Punkten kann man ihnen nichts vormachen. Gestern verbrachten sie einen gemütlichen Nachmittag im Festzelt, wo sie sich nicht nur über ihre Touren austauschten.

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