Aschau vertraut auf Bayernwerk

von Redaktion

Gemeinde und Netzbetreiber verlängern Stromkonzession

Aschau – Die Stromversorgung der Gemeinde Aschau ist auch in Zukunft Aufgabe des Bayernwerks. Bürgermeister Alois Salzeder sowie Ursula Jekelius und Armin Irlbeck vom Bayernwerk unterzeichneten jetzt den neuen Konzessionsvertrag, der ab Januar 2022 für 20 Jahre läuft.

Die Gemeinde räumt mit der Vergabe der Konzession dem Bayernwerk das Recht ein, bis 2042 das Stromnetz auf ihrem Gebiet zu betreiben sowie Versorgungsanlagen und Leitungen auf gemeindlichen Wegen und Grundstücken für die Versorgung der Bürger sowie der örtlichen Wirtschaft zu errichten.

Für das Bayernwerk bedeute diese Verlängerung einen großen Vertrauensbeweis, sagte Bayernwerk-Kommunalverantwortliche für Oberbayern, Ursula Jekelius. Im gesamten Bayernwerk-Netz speisen mittlerweile rund 270000 dezentrale Erzeugungsanlagen erneuerbare Energie ein. Das stelle die Leistungsfähigkeit der regionalen Verteilnetze vor zunehmende Herausforderungen, erklärte Jekelius. „Die Grundlagen einer umfassenden Versorgungssicherheit in Zeiten der Energiewende sind kontinuierliche Wartung und Instandhaltung der Infrastruktur, der Einsatz innovativer Technologien sowie die strukturelle Nähe zum Netz.“

Zum Stromnetz der rund 3200 Einwohner zählenden Kommune gehören Kabel und Leitungen im Nieder- und Mittelspannungsbereich mit einer Länge von insgesamt fast 113 Kilometern. Zur sicheren Stromversorgung der 986 Hausanschlüsse sind 48 Trafostationen und 292 Kabelverteiler installiert.

Aufgrund ihrer guten wirtschaftlichen Lage verzichtet die Gemeinde bis heute auf die Erhebung einer Konzessionsabgabe. Dies kommt ihren Bürgern zugute. Für den einzelnen Bürger ist hierbei zu beachten, dass in der Stromrechnung wirklich keine Konzessionsabgabe vom Stromanbieter berechnet wird. Nur für Sondervertragskunden werden elf Cent pro Kilowattstunde berechnet.

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