Waldkraiburg – Die Franz-Liszt-Mittelschule Waldkraiburg ist „Partnerschule Verbraucherbildung Bayern“. Kürzlich wurde die Schule mit 97 weiteren Schulen im Amt für Ländliche Entwicklung in München ausgezeichnet.
Bei der Auszeichnungsveranstaltung würdigten das Bayerische Verbraucherschutzministerium, das Bayerische Kultusministerium und der VerbraucherService Bayern (VSB) Schulen aus Oberbayern und Schwaben für ihr Engagement im Bereich Verbraucherbildung.
„Wir wünschen uns, dass Kinder und Jugendliche für ihr Konsumverhalten und ihre Entscheidungen sensibilisiert werden. Sie sollen lernen informiert, kompetent und selbstbewusst durchs Leben zu gehen. Das Projekt Partnerschule setzt an der richtigen Stelle an, um den Schülerinnen und Schülern die Alltagskompetenzen zu vermitteln“, meint Eva Fuchs, stellvertretende Landesvorsitzende des VSB und Jurymitglied.
Umweltschule ist die Franz-Liszt-Mittelschule bereits, jetzt darf sie sich auch „Verbraucherbildung“ auf die Fahnen schreiben. In der achten und neunten Klasse setzten sich die Schüler im Unterrichtsfach „Soziales“ mit „Verpackungen – Müll, Werbung, Schutz?“ und „Bio-Lebensmittel“ auseinander.
Die achten Klassen thematisierten in ihrer Arbeit, wie Plastikverpackungen beim Kauf von Obst und Gemüse vermieden werden kann. Entstanden ist ein Handyvideo, das sensibilisieren soll, Stoffsäckchen statt Plastikverpackung bei unverpacktem Obst und Gemüse zu verwenden.
Die neunte Klasse setzte beim Thema Bio-Lebensmittel an. Sie verglichen konventionelle und ökologische Lebensmittelproduktion mit Tierhaltung, Transport und Lagerung und erkannten den Mehrwert von Bio-Lebensmitteln – trotz eines höheren Preises. Sie entwarfen dazu ein Plakat.
Die Auszeichnung als „Partnerschule Verbraucherbildung Bayern“ sieht stellvertretender Schulleiter Alexander Ruß als „gute Ergänzung zur Umweltschule“. „Verbraucherbildung bleibt Thema an der Schule. Wir werden unser Schulprofil auf beide Themen ausrichten.“ Ihm sei es wichtig, dass sich die Schule erneut daran beteiligt.
Die Auszeichnung „Partnerschule Verbraucherbildung Bayern“ nahm er mit Fachlehrerin Adelaide Zeus stellvertretend für alle Beteiligten in München entgegen. hi/re