Landrat: Ulli Maier tritt an

von Redaktion

Jetzt ist es raus: Ulli Maier steht als Kandidat der UWG für die Landratswahl im März 2020 bereit. Am Freitagabend hat der 58-Jährige in einer Versammlung der Unabhängigen im Café Patini seinen Hut in den Ring geworfen.

Waldkraiburg – Viele hatten ihn als UWG-Herausforderer des CSU-Kandidaten Max Heimerl um den Landratsposten auf der Rechnung. Doch der Waldkraiburger Stadt- und Kreisrat hat es lange spannend gemacht und Anfragen nach seinen Ambitionen bis zuletzt stets abgeblockt. Jetzt hat sich der Unternehmer vor politischen Freunden aus Waldkraiburg und dem Landkreis erstmals öffentlich erklärt: Er stehe als Kandidat der UWG für die Landratswahl zur Verfügung, kündigte er am Freitagabend in der Veranstaltung „UWG mittendrin“ an.

Ganz überraschend kommt die Ankündigung nicht. Als er sich im April dieses Jahres nach acht Jahren vom Vorsitz der Industriegemeinschaft Waldkraiburg zurückzog und ins zweite Glied der Beisitzer rückte, begründete der 58-Jährige dies unter anderem damit, dass er sich intensiver in der Kommunalpolitik einbringen wolle.

Maier, der zusammen mit seinem Bruder Werner vor mehr als 20 Jahren das Waldkraiburger Familienunternehmen Maier Walzen gründete, ist erst seit einer Amtsperiode kommunalpolitisch aktiv. 2014 spielte er eine federführende Rolle bei der Organisation des erfolgreichen Wahlkampfs der UWG in Waldkraiburg, die damals der CSU den Bürgermeisterposten und die absolute Mehrheit im Stadtrat abnehmen konnte.

Maier selbst zog in den Stadtrat und Kreistag ein. Seit dem Frühjahr 2018 ist er Kreisvorsitzender der Unabhängigen Wählergemeinschaft.

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