Bis 2022 zahlen die Kraiburger 95 Cent pro Kubikmeter Trinkwasser

von Redaktion

Nach- und Neukalkulation: Marktgemeinde kann die Gebühren auf dem bisherigen Niveau halten

Kraiburg – Der Trinkwasserpreis bleibt für alle Bürgerinnen und Bürger, die an der Kraiburger Wasserversorgung hängen, in den nächsten Jahren stabil. Auf der Grundlage einer Neukalkulation für den Zeitraum bis 2022 errechnet sich ein Gebührenbedarf von 95 Cent pro Kubikmeter.

Auch die Grundgebühren, je nach Zählergröße zwischen 54 und 66 Euro, hat der Marktgemeinderat einstimmig bis zum Jahr 2022 festgeschrieben. „Damit können wir sehr zufrieden sein“, meinte Bürgermeister Herbert Heiml in der jüngsten Gemeinderatssitzung.

Geschäftsstellenleiterin Monika Bönisch legte die Zahlen vor. Demnach lag das Anlagevermögen für die Wasserversorgungsanlage zum 31. Dezember 2018 bei 4,412 Millionen Euro. Das bereits vollständig abgeschriebene Anlagevermögen liegt bei gut 945000 Euro. Die Abschreibungen auf die Anschaffungs- und Herstellungskosten betrugen 2018 gut 72000 Euro.

In der neuen Gebührenkalkulation sind laut Bönisch Investitionen für die Jahre 2019 mit 525000 Euro sowie von 2020 bis 2022 mit je 50000 Euro enthalten. Die Investitionen betreffen die Ausweisung eines Wasserschutzgebiets, die Errichtung eines Wassernotverbunds und die Sanierung und den Neubau von Leitungen.

Die Beitragseinnahmen lagen zum Jahresende 2018 bei 2,136 Millionen Euro, die Zuschüsse bei fast 469000 Euro.

Bei der Nachkalkulation für die Jahre 2014 bis 2018 hatte sich für die gemeindliche Wasserversorgung eine Überdeckung in Höhe von nahezu 100000 Euro ergeben.

Bei den laufenden Unterhaltskosten liegt der Durchschnitt der vergangenen fünf Jahre bei 145000 Euro. In der Neukalkulation für die Jahre von 2019 bis 2022 sind jeweils 155000 Euro dafür angesetzt.

Der Wasserverbrauch lag bislang bei 162000 Kubikmetern im Jahr. Für das laufende Jahr wurde er ebenfalls mit 162000 Kubikmetern angesetzt, in den Folgejahren mit 165000 Kubikmetern. hg

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