Kraiburg kämpft für Tempo 30

von Redaktion

Eine Tempo 30-Zone vom Käppner-Haus (rechts) vor dem Markt-Tor bis zum Pflegeheim in der Bahnhofstraße – an dieser Forderung hält der Markt Kraiburg fest. Doch da es eine Staatsstraße ist, braucht die Gemeinde die Zustimmung des Straßenbauamts. Und das bleibt skeptisch, sieht aufgrund der Verkehrszahlen keine Notwendigkeit für den Schritt. Bürgermeister Herbert Heiml (CSU), der sich vorstellen kann, auch Teile der Gutenburger Straße in die Zone einzubeziehen, will „weiter kämpfen“. Er verweist auf Tittmoning: Dort sei die Bundesstraße durch den Stadtplatz auf 30 beschränkt. Die Einschätzung, durch Kraiburg könne nicht so schnell gefahren werden, teilen die Gemeinderäte nicht. Adrian Hilge (SPD): „Sogar 70 Kilometer in der Stunde sind möglich.“ Werner Schreiber (SPD) kommt es vor allem darauf an, dass bei Tempo 30 die Gemeinde andere Sanktionsmöglichkeiten habe. Erich Unterforsthuber (UWG) regte an, Geschwindigkeitsmesstafeln aufzustellen. „Dann haben wir den Nachweis, wie extrem es ist.“Foto Grundner

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