Aschau – Im Zuge der von der Gemeinde beschlossenen Erneuerung der Kirchenstraße soll auch die Friedhofsmauer erneuert werden. In dieser Mauer befindet sich im Abstand von fünf Metern eine Dehnungsfuge, die kaputt ist und erneuert werden muss. Ebenso ist an vielen Stellen die alte Farbe abgeblättert. Sie muss entfernt, die Mauer neu gestrichen werden.
Wie im Gemeinderat jetzt bekannt wurde, hat die Katholische Kirchenstiftung Mariä Himmelfahrt beim Erzbischöflichen Ordinariat in München die Kosten für die Sanierung beantragt, unglücklicherweise aber die Mauer dabei vergessen. Deshalb will das Ordinariat für diese nun nicht aufkommen. Da dieser Zuschuss nun fehlt, müssten die Kosten auf die Besitzer der Friedhofsgräber umgelegt werden.
Dies sei ein unhaltbarer Zustand. Darin waren sich alle Räte in der jüngsten Sitzung einig. Ohne Gegenstimme beschlossen sie, einen Zuschuss zur Sanierung der Friedhofsmauer zu gewähren. Kosten für die Sanierung der Mauer wurden nicht genannt. Die Höhe des Zuschusses muss in einer der nächsten Sitzungen noch festgelegt werden. hra