Sie freuen sich schon auf das Nilpferd „Amanda“

von Redaktion

Ob als Akteure oder Zuschauer: Die Kinderreporter haben im Haus der Kultur schon viele gute Erfahrungnen gemacht

Waldkraiburg – Das Haus der Kultur – für alle Kinderreporter, die heuer im Ferienprogramm bei der Aktion der Heimatzeitung mitmachten, ist es längst ein Begriff. Alle zehn hatten schon gute Erfahrungen gemacht, ob als Zuschauer oder als Akteure in Tanzaufführungen oder Musikdarbietungen. Die Schwestern Chiara und Emilia haben bei der Eröffnungsfeier einer Ausstellung Musik mit Harfe und Hackbrett gemacht, waren mit Oma und Opa in der Operette „Im weißen Rössl“ und freuen sich schon auf das Gastspiel von Nilpferd „Amanda“ im September. Die neunjährige Hanna durfte bei einer TSC-Präsentation mittanzen, „obwohl ich noch ganz neu war“. Anna kann sich noch gut an die „Zauberflöte“-Aufführung der Musikschule erinnern, bei der sie Flöte, Gitarre und einen Diener spielte. Luca tanzte schon mal mit der Kindergruppe der Siebenbürger Sachsen vor und Fabian kam durchs Musikkarussell ins Haus und traf eine Schauspielerin aus dem „Hanni & Nanni“-Film, auf deren Autogramm er noch immer stolz ist.

Trotzdem, oder gerade des halb waren sie alle miteinander vom Rundgang hinter den Kulissen des Hauses begeistert. Vor allem der verstellbare Orchestergraben und die automatische Hebebühne, mit der sie rauf und runter fahren durften, hat es ihnen angetan. Sie staunten nicht schlecht, dass unterhalb dem Großen Saal tausend Stühle gelagert sind. Und wie in drei bis vier Stunden ein neues Bühnenbild aus dem Lastwagen aufgebaut wird und die 15 Meter hohe Bühne für die Abendvorstellung spielfertig ist. Als ihnen zum Schluss auch noch Bühnenmeister Stefan Kroiß und Melanie Brenner, Azubi für Veranstaltungstechnik, im Regieraum zeigten, wie das mit der Bühnenbeleuchtung funktioniert und besondere Effekte mit dem Mikro demonstrierten, fanden sie‘s „richtig cool“. Viel zu früh musste die Führung abgebrochen werden, schließlich sollte ja in der Redaktion auch noch ein Bericht über den Besuch entstehen. Alexandra Lausmann, Leiterin der allgemeinen Kulturverwaltung, entließ die jungen Reporter mit einer Einladung: „Wir können gerne mal eine Kinderführung machen. Schlagt das ruhig eueren Lehrern vor. Dann können wir auch die Kellerräume anschauen.“hg

Artikel 2 von 11