Markt Kraiburg will Bebauungsplan „Bruckhäusln“ überarbeiten

von Redaktion

Weil einige „sensible Grundstücke“ betroffen sind, hat das Gremium die Aufhebung des Planes verworfen

Kraiburg – Einstimmig hat der Marktgemeinderat Kraiburg beschlossen, den Bebauungsplan Bruckhäusln zu überarbeiten und „abzuspecken“. Die Aufhebung des Planes, die zunächst ebenfalls in der Diskussion war, hat das Gremium verworfen. UWG-Gemeinderat Ernst Kirmeier hatte darauf hingewiesen, dass der Bebauungsplan ein relativ großes Gebiet mit einigen „diffizilen und sensiblen Grundstücken“ umfasst. Dieser Einwand überzeugte auch Bürgermeister Herbert Heiml (CSU) und die anderen Gemeinderatsmitglieder. Die Anregung, den Bebauungsplan aus dem Jahr 1975 auf den Prüfstand zu stellen, kam vom Landratsamt. Anlass war ein konkreter Antrag auf Änderung des Planes.

Bürgermeister Herbert Heiml (CSU) sprach sich für die Überprüfung des Bebauungsplanes aus. Das Ganze sei bebaut. Da stelle sich die Frage, was der Plan noch bringt. Selbst bei einer Aufhebung des Bebauungsplanes könne nicht jeder bauen, wie er will. Das Vorhaben müsse sich laut Paragraf 34 Baugesetzbuch nach Maß und Umfang in die Umgebungsbebauung einfügen. Das Landratsamt entscheidet darüber, die Gemeinde könne dazu ihre Stellungnahme abgeben.

Einig waren sich die Gemeinderäte, nicht jedes Detail regeln zu wollen. „Ich bin für eine lockere Handhabung“, meinte etwa Alfons Wastlhuber (UWG). Werner Schreiber (SPD) sprach sich dafür aus, den Bebauungsplan sinnvoll zu parzellieren. Und Petra Jackl (CSU) warf im Hinblick auf den konkreten Antrag einer Bürgerin die Frage auf, wie lange die Überarbeitung des Bebauungsplanes dauert.hg

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