Waldkraiburg – Ohne die Vertriebenen, die nach dem Zweiten Weltkrieg kamen, gäbe es die Stadt Waldkraiburg nicht. Sie haben sich hier eine neue Heimat aufgebaut, doch die Geschichte der Migration ist mit ihnen nicht zu Ende gegangen. In den 1950er- und 60er-Jahren kamen die Gastarbeiter, danach, bis in die 1990er-Jahre, die Spätaussiedler, fast zeitgleich Flüchtlinge vom Balkan. Und seit 2015 Menschen aus den Kriegsgebieten im Nahen Osten sowie aus Afrika. An diese Geschichte erinnert das landkreisweite Netzwerk „Mühldorf ist bunt“ mit einem Infostand am Samstag, 31. August, während des Wochenmarktes am Sartrouville-Platz. Das Netzwerk für Toleranz und Demokratie will dieses Thema in denn nächsten Monaten auch nach Mühldorf und andere Orte im Landkreis tragen und bei Veranstaltungen präsent sein.hg