NACHRUF

von Redaktion

Taufkirchen – Ein Blumenmeer bedeckt jetzt die letzte Ruhestätte von Anna Ober. Blumen, die die Verstorbene liebte und sie ihr langes Leben begleiteten. Durch ihre lebensfrohe, freundliche Art war sie bei allen sehr beliebt.

Als Anna Seidl erblickte sie am 31. Juli 1927 in Oberbierwang das Licht der Welt. Mit sechs Geschwistern wuchs sie auf und besuchte in Grünthal die Schule. Nach dem Besuch der Hauswirtschaftsschule wurde sie auf dem elterlichen Hof gebraucht. Eine glückliche Zeit begann für die Ober Anni mit der Heirat von Josef Ober im Jahr 1951. Ihm folgte sie in ihre neue Heimat nach Hundberg.

Die Töchter Anneliese, Resi und Josefine machten das Eheglück komplett. Neben der Rolle als Mutter versorgte sie noch eine kleine Landwirtschaft bis zur Übergabe an Tochter Resi und Schwiegersohn Sebastian.

Im Ruhestand genoss sie mit ihrem Gatten viele Reisen und durfte auch noch die diamantene Hochzeit feiern, bis sie im Jahr 2014 von ihm Abschied nehmen musste. Ein weiterer schwerer Schicksalsschlag war der frühe Tod der Tochter Resi im Jahr 2016, den sie nie verwinden konnte.

Als die Beschwerden des Alters mehr wurden, siedelte die Verstorbene 2017 ins Pflegeheim St. Nikolaus über. Dort fühlte sie sich wohl, geliebt und umsorgt. Besonders viel Freude bereiteten ihr ihre sieben Enkel und 14 Urenkel, wenn sie ihre beste Oma besuchten.

Um sich trotz ihres Alters geistig fit zu halten, löste sie gerne Rätsel und auch das Kartenspiel war eine willkommene Freizeitbeschäftigung. Als ihre Kraft zu Ende ging, konnte sie im Beisein ihrer Töchter ruhig einschlafen. Die große Wertschätzung für ihre Mama und Oma zeigte sich auch beim Trauergottesdienst, der von der Familie beeindruckend mitgestaltet wurde. fim

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