Weltpremiere auf der Gamescom

von Redaktion

Feuerwehrmuseum präsentiert Rettungsgassen-Simulator auf der Messe in Köln

Köln/Waldkraiburg – Es ist vollbracht: Nach exakt 34 Monaten Bauzeit hat das Feuerwehrmuseum Bayern den Rettungsgassensimulator kürzlich zum ersten Mal auf der Gamescom in Köln der Öffentlichkeit präsentiert.

Auf dieses Projekt warteten viele Besucher des Feuerwehrmuseum Bayern besonders gespannt. Nun kann das größte Feuerwehrmuseum Süddeutschlands die freudige Nachricht verkünden: „Es ist vollbracht, was am 20. Oktober 2016 mit der Lieferung einer Lkw-Kabine begonnen hatte, endete nun mit der Weltpremiere“, verkündet Pressesprecher Gerhard Steinbach.

Als Höhepunkt des Messestandes der Softwareentwickler von der Firma Aerosoft präsentierte Alexander Süsse, Vorsitzender des Feuerwehrmuseum Bayern, den Rettungsgassensimulator auf der Gamescom in Köln, der weltweit größten Messe für Computer- und Videospiele, zum ersten Mal dem Publikum zum ausführlichen Test. Auf Basis eines originalen Führerhauses konnten die Besucher selbst eine Einsatzfahrt mit und ohne Rettungsgasse im Simulator erleben. „Bestimmt ein unvergessliches Erlebnis, das jedem Besucher bei seinem nächsten Stau auf der Autobahn wieder in Erinnerung kommt. Eines unserer großen Ziele ist das wichtige Thema – Rettungsgasse – in der breiten Bevölkerung bekannter zu machen“, erläutert Steinbach.

Das Thema

bekannter machen

Zusätzlich kann und soll der Simulator dank der neuentwickelten Simulationssoftware in Zukunft ebenfalls als Sondersignalfahrttrainer für die Ausbildung von Feuerwehren und Rettungsdiensten verwendet werden. Zahlreiche freiwillige- und Berufsfeuerwehren nutzten die Gelegenheit für erste Testfahrten und waren vor allem von der realistischen Lkw-Kabine und dem Handling des Simulators begeistert. Das ehrenamtlich betriebene Feuerwehrmuseum Bayern hat den Simulator in Eigenregie und nur mithilfe einiger Sponsoren verwirklicht.

Doch natürlich können auch die Besucher des Feuerwehrmuseums Bayern in Waldkraiburg künftig am Steuer des Feuerwehrsimulators Platz nehmen. Auch an die Kinder ist gedacht: Für sie wurde extra ein Smart umgebaut, damit sie an die Pedale kommen, wie Steinbach auf Nachfrage mitteilt. „Die haben dann einfach mehr Spaß.“ Doch noch müssen sich die Besucher etwas gedulden. Die Messe ist in Köln gerade zu Ende gegangen, jetzt wird der Simulator abgebaut, verladen und nach Waldkraiburg gebracht. Einen genauen Termin, ab wann erste Testfahrten gemacht werden können, gibt es noch nicht.

„Der Bau des Simulators hat lange gedauert, eigentlich wollten wir ja früher fertig werden. Aber man darf nicht vergessen, dass wir alle das nur ehrenamtlich machen“, sagt Steinbach. re/hi

Öffnungszeiten

Das Feuerwehrmuseum Bayern in Waldkraiburg hat jeden Samstag und Sonntag zwischen 10 und 17 Uhr geöffnet

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