Was muss das für ein Abend gewesen sein? Peter Maffay – Deutschlands erfolgreichster Künstler – feiert seinen 70. Geburtstag. Nicht irgendwie, sondern er rockt die Bühne in der Berliner Columbiahalle vor 3000 Fans. Seit 50 Jahren ist er von den großen Bühnen nicht wegzudenken, seine ersten – wenn auch noch kleinen – musikalischen Schritte, die machte er in Waldkraiburg, wo er bis heute nicht vergessen ist.
Die erste Wohnung war in der Böhmerwaldstraße, der Proberaum im Gasthaus „Weißer Hirsch“ sein zweites Zuhause. Dort war er öfter zu finden als in der Schule, in einem Schuljahr brachte er es auf 85 Fehltage. Das bleibt wohl unübertroffen. Oder bietet jemand mehr Fehltage und macht Peter Maffay Konkurrenz um den Titel des bekanntesten Schulschwänzers der Stadt? So jemand ist schwierig zu finden.
Nicht leicht zu finden war jedenfalls Oliver. Ein Mischlingsrüde aus der Tierherberge in Pürten, der ein neues Zuhause gefunden hat. Die Situation hat ihn anfangs wohl derart überfordert, dass er erst mal Reißaus genommen hat. Ein Schreck für die neuen Besitzer, die natürlich alles taten, damit ihr Hund wieder den Weg nach Hause findet. Ihre Hoffnung: Die Mitarbeiter des Tierheims ins Boot zu holen, die früheren Bezugspersonen ihres Hundes.
Siehe da, es hat auch geklappt. Nach fünf Tagen auf der Walz ist Oliver wieder zurück. Für die Unterstützung gibt‘s natürlich ein großes Dankeschön der neuen Besitzer – und das ist ganz speziell: ein Benefizkonzert. Hundling und Berni Maisberger beweisen ein Herz für Tiere, wenn sie am Sonntag in der Schenkerhalle zugunsten der Tierherberge Pürten spielen. Das können die Zuhörer auch, wenn sie etwas für das Tierheim spenden.
Ungern in ihr Quartier schauen lassen sich die Fledermäuse der Stadt. Statt es sich tagsüber in einem der Fledermauskästen bequem zu machen, bis sie abends wieder auf Jagd gehen, suchen sie sich oft lieber Baumhöhlen. Bequem für die Fledermäuse, aber schwierig zu finden für Fledermausbeobachter. Ganz besonders das Braune Langohr. Kaum zu hören und dann auch noch wählerisch bei der Quartiersuche – die Fledermausart macht es einem wirklich nicht leicht. Deshalb sind sie beim Bund Naturschutz bislang auch nicht auf dem Radar aufgetaucht.
Jetzt ist das Braune Langohr dem Bund Naturschutz zum ersten Mal in die Falle gegangen – in die Fotofalle. Am Ostende des Eichelgartens hat sie sich in einen Fledermauskasten getraut und wurde gleich entdeckt. Damit könnte es zu einem Konflikt mit der geplanten Erweiterung des Gewerbegebiets „Nördlich der Daimlerstraße“ kommen. Da muss man jetzt genau hinschauen.
Nicht gleich zu entdecken ist die Viehunterführung in Aschau. Die Statik passt nicht mehr, deshalb muss sie erneuert werden. Weil sie aber an der Hauptstraße und damit an zentraler Stelle liegt, heißt das erst mal kein Durchkommen für den Verkehr. Für die Aschauer mag das ärgerlich sein, aber man sollte dabei das Positive sehen: Die nächsten Monate gibt es keinen Durchgangsverkehr, denn der wird weiträumig umgeleitet.