Betreuungsbedarf bleibt hoch

von Redaktion

Gemeinde Aschau stockt den Kindergarten auf – Start im September 2020

Aschau – Die Gemeinde Aschau wächst und damit auch der Bedarf an Betreuungsplätzen für Kinder. Der Gemeinderat hat längst darauf reagiert: Die Kinderkrippe ist bereits erweitert, aktuell wird auch der Kindergarten vergrößert.

In vier Gruppen werden bislang die Kinder aus der Gemeinde betreut. Der Platz reicht für alle Gruppen aber nicht aus. Zwischenzeitlich gab es einen Container, der als Turnraum genutzt wurde. Der Turnraum ist nämlich umfunktioniert zu einem Gruppenraum.

Ab 2020 Platz für

bis zu 125 Kinder

Um dem Platzbedarf gerecht zu werden, wird der Kindergarten aufgestockt. Im ersten Stock entstehen zwei neue Gruppenräume und Platz für Intensivräume, ein Fachdienstraum, sanitäre Anlagen und Garderoben und Nebenräume. Wenn die Bauarbeiten nächstes Jahr zu Ende gehen, dann verfügt der Kindergarten über fünf Gruppenräume. Bis zu 125 Kinder können dann betreut werden, wie Bürgermeister Alois Salzeder auf Nachfrage mitteilt. Von den neuen Räumen aus hätten die Kinder sogar Blick auf die Berge.

Im nördlichen Bereich entsteht ein neues Treppenhaus mit einem Aufzug. Vom neuen Balkon führe eine Fluchttreppe in den Garten.

Grundsteinlegung für die Arbeiten war Anfang Juni, nach knapp einem Jahr sollen im Mai die Bauarbeiten fertig sein. Damit könne der Betrieb September 2020 mit fünf Gruppen starten.

Die Arbeiten zur Kindergartenerweiterung schreiten voran. Die Mauern stehen, der Dachstuhl für das Satteldach ist drauf. „Wir sind im Zeitplan“, sagt Salzeder. Auch was die Kosten betrifft, ist er zufrieden. Insgesamt plant die Gemeinde mit 1,2 Millionen Euro. Die reinen Baukosten liegen bei etwa 900000 Euro, mit Nebenkosten, mit Einrichtung und Außenanlagen liege man bei insgesamt 1,2 Millionen Euro. Bislang seien die Ausschreibungen im Kostenrahmen drin, wie Alois Salzeder sagt.

Der Bürgermeister ist zuversichtlich, dass der Bedarf an Kinderbetreuungsplätzen in der Gemeinde auch in den nächsten Jahren so bleiben werde. Bei durchschnittlich 30 Geburten pro Jahr in der Gemeinde sei die Nachfrage auch weiterhin vorhanden.

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