Weyrich will für die CSU ins Rathaus

von Redaktion

Bürgermeisterwahl in Aschau Nominierungsversammlung ist am 12. September

Aschau – Es gibt einen zweiten Kandidaten als Nachfolger für Bürgermeister Alois Salzeder. Nach Thomas Duxner, der für das „Bündnis Aschau“ antreten will, hat auch Christian Weyrich für die CSU sein Interesse an einer Kandidatur bekräftigt.

„Ja, ich will es machen“, sagt Christian Weyrich. Der 39-Jährige will sich für die CSU als Bürgermeisterkandidat aufstellen lassen. Bereits nächste Woche hat die CSU eine Mitgliederversammlung, bei der der Bürgermeisterkandidat aufgestellt werden soll. Beginn ist am Donnerstag, 12. September, um 20 Uhr im Pfarrsaal in Aschau. Ein weiterer Kandidat für die CSU hat sich bislang nicht abgezeichnet.

Christian Weyrich sitzt seit 2018 im Gemeinderat, beim Ortsverband ist er stellvertretender Ortsvorsitzender. Bereits im Frühjahr hatte er seine Bereitschaft für eine Kandidatur signalisiert, allerdings unter der Voraussetzung, dass die Aufgabe des Bürgermeisters weiterhin hauptamtlich bleibt. Die Weichen dazu hat der Gemeinderat im April gestellt: Seit 1971 leitet ein hauptamtlicher Bürgermeister die Geschicke der Gemeinde und das soll auch in den nächsten Jahren so bleiben.

Mit Prozessen der Verwaltung vertraut

Christian Weyrich will für die Gemeinde Verantwortung übernehmen und sich den Herausforderungen als Bürgermeister stellen. Als Erster Polizeihauptkommissar bei der Bundespolizei in Rosenheim sei er vertraut mit den Prozessen in der Verwaltung. Denn zu seiner Ausbildung gehörte ein Studium als Verwaltungswirt an der Fachhochschule.

Die Zukunft des Gasthaus Pichlmeier, ein möglicher Neubau eines Rathauses, die Nachnutzung bestehender Gebäude, die Auswirkungen der A94 oder die Bahnunterführung bei Klugham – die Gemeinde stehe in den nächsten Jahren vor großen Herausforderungen. Das Thema Nachhaltigkeit gelte es umzusetzen auf kommunale Bedürfnisse. Während seiner Zeit im Gemeinderat habe er viele Einblicke in die Abläufe bekommen. „Die Gemeinde hat viel Potenzial, das es gilt zu aktivieren“, sagt er.

Dabei setzt er auf eine konstruktive Zusammenarbeit von Bürgermeister, Gemeinderat und Verwaltung. Schlussendlich auch mit den Bürgern. Vorstellbar sei für ihn zum Beispiel ein Ortsentwicklungskonzept, an dem sich Bürger beteiligen können. Aber auch Transparenz nach innen sei ihm wichtig.

Nach zwölf Jahren verzichtet Alois Salzeder aus Altersgründen auf eine erneute Kandidatur als Bürgermeister. Doch auch bei den Aschauer Parteien zeichnet sich ein Generationenwechsel ab. Daher müsse der neue Bürgermeister die Leute zusammenbringen, um konstruktiv miteinander zu arbeiten.

Zwei Namen
stehen bereits fest

Bislang gibt es mit Christian Weyrich und Thomas Duxner zwei mögliche Kandidaten für das Bürgermeisteramt. Die AWG will ebenfalls mit einem Kandidaten in die Kommunalwahl gehen. Deshalb war sie bereits mit mehreren möglichen Kandidaten im Gespräch. Bislang ist aber nicht entschieden, wer für die AWG ins Rennen geht, wie es erst kürzlich bei einem Informationsgespräch Thema war.

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