Einer der jüngsten Schulleiter

von Redaktion

Alexander Ruß ist neuer Rektor an der Franz-Liszt-Mittelschule

Waldkraiburg – Jung, dynamisch und erfolgreich – diese Attribute passen zu Alexander Ruß, dem neuen Rektor an der Franz-Liszt-Mittelschule. Er gehört mit seinen gerade mal 36 Jahren zu den jüngsten Schulleitern.

Der gebürtige Oberpfälzer unterrichtet bereits seit zehn Jahren an der Waldkraiburger Mittelschule und war dort als Konrektor tätig. Nachdem der bisherige Rektor der Schule, Klaus Neßler, im vergangenen Jahr überraschend verstorben ist, bestellte Schulamtsdirektor Hans Wax ihn zum kommissarischen Leiter der Schule.

Im neuen Schuljahr ist der Wahl-Mühldorfer nun ganz offiziell zum Rektor aufgestiegen. Ihm macht sein Beruf viel Freude und er kann es gar nicht verstehen, wenn über eine Mittelschule gesagt werde, sie strahle in jedem Fall ein negatives Image aus. „Unsere Schülerinnen und Schüler machen ihren Weg, auch wenn ihr Leistungsniveau im Moment für eine höhere Schule nicht gereicht hat. Wir stellen gemeinsam die Weichen für die berufliche Zukunft unserer Kinder und die kann sich in den allermeisten Fällen sehen lassen.“

Alexander Ruß lobt die Mechanismen, die an der Franz-Liszt-Schule herrschen. „Es läuft gut bei uns“, sagt der neue Rektor, der seinen Fokus auf die Weiterentwicklung der Schule lenken will. Die Bedingungen sollen noch attraktiver gestaltet werden. Ruß übernimmt nicht nur Verantwortung in der Organisation und Verwaltung, er steht auch weiterhin als Lehrer am Pult. In den achten Klassen unterrichtet er Mathe und Wirtschaft.

Ein bisschen Ausgleich zum Job muss trotz allem Elan auch für einen jungen Schulleiter sein. In der Freizeit widmet sich Ruß daher ausgiebig dem Sport. Und weil Bewegung wichtig ist, orderte er doch glatt für seine Schule zehn Trimm-Dich-Räder. Die stehen bald in verschiedenen Klassenzimmern. Hält es ein Schüler während des Unterrichts auf seinem Stuhl gar nicht mehr aus, dann darf er sich am Trimm-Dich-Rad ein bisschen austoben.

Alexander Ruß, dem es wichtig ist, viel Schulpräsenz zu zeigen, möchte gerne noch einen Wunsch nach außen tragen: „Es wäre super, wenn wir unsere Netzwerke verstärken könnten. Jeder, der sich zum Wohle für unsere Schule einbringen möchte, ist herzlich willkommen“.huc

Artikel 1 von 11