Waldkraiburg – Wie kann die Stadt das City-, Einzelhandels- und Leerstandsmanagement verbessern? Diese Frage beschäftigt den Stadtentwicklungsausschuss in seiner öffentlichen Sitzung am Mittwoch, 25. September.
Beabsichtigt ist, einen externen Dienstleister zu beauftragen, der die Stadt in diesem Bereich unterstützt. Im Ausschuss geht es nun um die Aufgabenbeschreibung für das Citymanagement, für das erhebliche Mittel aus der Städtebauförderung in Aussicht stehen.
Ein weiteres Thema ist die Entwicklung des Gewerbegebiets nördlich der Daimlerstraße. Erneut geht es um die heiß diskutierte Erweiterung entlang der sogenannten Schilcherlinie, für die zwei Hektar Waldfläche gefällt werden müssten. Die Stadträte, die sich in der kommenden Woche die Situation auch vor Ort anschauen werden, werden unter diesem Tagesordnungspunkt auch über mögliche Konsequenzen aus der Bürgerinformationsversammlung der vergangenen Woche beraten. Eine Beschlussfassung im laufenden Bauleitplanverfahren ist in dieser Sitzung nicht vorgesehen.
Zum geplanten Neubau des Tierheims durch den Tierschutzverein in der Nähe von Innthal wird der Entwurf des Bebauungsplanes vorgestellt, der bei einer Billigung durch den Ausschuss dann in die erste öffentliche Auslegung geht.
Dem Gremium liegt außerdem eine Anfrage zur Bebauung des Grundstücks Berliner Straße 31 vor. Die Stadt hofft, in naher Zukunft im Zuge einer möglichen Absiedlung der Firma Atoma das gesamte Areal überplanen zu können, für das es noch keinen Bebauungsplan gibt. Die aktuelle Anfrage betrifft nur ein Gebäude. Der Stadtentwicklungsausschuss muss deshalb in einem Grundsatzbeschluss die Frage klären, ob er vor diesem Hintergrund eine isolierte Entwicklung dieses Grundstücks zulassen will, auf dem derzeit ein älteres Geschäfts- und Wohnhaus steht. Vor einigen Jahren hatte das Gremium für ein Nachbargrundstück eine ähnliche Anfrage abgelehnt.
Ein Grundsatzbeschluss steht auch für den Bereich nördlich des Ruinenwegs an, wo die Verwaltung einige kleinere Verstöße gegen Vorgaben des geltenden Bebauungsplanes festgestellt hat. Der Ausschuss muss entscheiden, wie in der Sache weiter vorzugehen ist.
Die öffentliche Sitzung beginnt um 18 Uhr im Rathaus. hg