„Friedensarbeit ist wichtig“

von Redaktion

Krieger- und Soldatenverein Pürten feiert sein 100-jähriges Bestehen

Pürten/St. Erasmus – 100 Jahre Krieger- und Soldatenverein Pürten – dieses Gründungsfest wurde mit einem Gedenkgottesdienst und Ehrungen gefeiert.

Der Festverein formierte sich am ehemaligen Gasthaus mit Orts- und Nachbarsvereinen, dem Patenverein Jettenbach-Fraham sowie den Ehrengästen zum Kirchenzug, angeführt von der Aschauer Blaskapelle. Das Bläser-Quartett und der Kirchenchor Pürten/Maria Schutz unter Leitung von Agathe Renner gestalteten den Gottesdienst, den Pater Stiegler zelebrierte.

Das Gedenken bewahren

„100 Jahre Krieger- und Soldatenverein – ein solches Fest muss man feiern! Danken wir auch dafür, dass wir in Frieden leben dürfen: Suchet den Frieden und jagt nach ihm – das gehört zu unserem Vermächtnis! Der Verein hat auch die Aufgabe, das Gedenken zu bewahren. Das Leben ist das Leben – verteidige es!“, mündete die Ansprache Stieglers in ein Zitat von Mutter Teresa. Er weihte das vom Vorstand gewidmete Erinnerungsband. Als Festmädchen trug Magdalena Spierer bei der Bandübergabe an die Fahne ihren Prolog vor.

Am Kriegerdenkmal senkten sich nach dem Gottesdienst die Fahnen, unter Musikbegleitung fielen drei Salutschüsse zu Ehren der Toten und Bürgermeister Robert Pötzsch legte mit dem KSV zum Gedenken einen Kranz nieder.

Nach dem Festzug ging es zum geselligen Teil des Festes – den Schorsch Holzner musikalisch umrahmte – ins Gasthaus „Adria Grill“ nach St. Erasmus. „Ein 100-Jähriges ist in der Stadt was Besonderes“, stellte Bürgermeister Robert Pötzsch heraus und gratulierte auch als Schirmherr zum Jubiläum. Er würdigte das Engagement des Vereins um das Gedenken an die Kriegsopfer. Oswald Maier übergab einen Erinnerungsteller vom Kreisverband und Fred Keller von der KSRK Waldkraiburg hatte ein Präsent dabei. „Friedensarbeit ist wichtig und wir wollen den Verein in die Zukunft weiterführen“, sagte stellvertretender Vorsitzender Josef Holzner nach seinem Rückblick in die Vereinschronik. Mit Vorsitzendem Franz Mittermeier und dem Bürgermeister übergab er Urkunden und Ehrennadeln an treue Mitglieder. 50 Jahre lang gehören Georg Bruckmaier und Otto Hütter dem KSV an. 40 Jahre sind dabei Johann Haider, Konrad Maier, Siegfried Wagner, Johann Bauer, Franz Harrer, Josef Haunreiter, Josef Huber, Peter Huber, Franz Hüller, Franz Koza, Josef Manstetter, Albert Lehner, Siegfried Sieghart, Josef Holzner und Franz Mittermeier. 25 Jahre dabei sind Günther Kneißl, Franz Müller, Lorenz Schmidinger, Josef Harrer, Alexander Kuhn, Erwin Spierer und Richard Wagner.bac

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