Gemeinde Jettenbach vergibt 15 Bauparzellen

von Redaktion

Themen der Bürgerversammlung – Bürgermeisterin Maria Maier legt sich noch nicht fest, ob sie wieder antritt

Jettenbach – Schon seit Jahren war es geplant, Bauland im Ort auszuweisen. Nun können insgesamt 15 kleinere Bauparzellen in der Köllerer-Siedlung vergeben werden. Dies hat Bürgermeisterin Maria Maier auf der Bürgerversammlung in der Mehrzweckhalle bekannt gegeben.

25 Meter

hoher Funkmast

In ihrem Ausblick auf das nächste Jahr wies die Bürgermeisterin auch darauf hin, dass Gemeinderat Christian Gerstner (Bürgerliste Jettenbach) im August auf eigenen Wunsch hin aus dem Ehrenamt entlassen wurde. Zu den Gründen wollte sich Gerstner auf Anfrage unserer Zeitung nicht äußern. Für ihn ist Andreas Hummel (Bürgerliste Jettenbach) ins Gremium nachgerückt.

Die Bürgermeisterin, die seit Juni 2017 im Amt ist, kündigte zudem an, dass auch in Jettenbach 2020 wieder eine Bürgermeisterwahl ansteht. Ob sie selbst wieder antritt, das ließ Maier auf Anfrage offen. Sie wolle sich noch nicht endgültig festlegen. Maier geht davon aus, dass die Nominierung in der bisher üblichen Art in einer Versammlung erfolgt, zu der alle Bürger eingeladen werden. Ein Termin stehe noch nicht fest. Zu laufenden Arbeiten berichtete sie von dringend notwendigen Brandschutzmaßnahmen, die am Gemeindegebäude, dem Kindergarten und der Mehrzweckhalle anstehen.

Ein Funkmast von 25 Metern Höhe soll am Bahnhof nahe dem Wohngebiet errichtet werden. Die Gemeinde konnte hierzu lediglich eine Stellungnahme abgeben, so die Bürgermeisterin. Der Gemeinderat hatte den Funkmast nicht befürwortet. Nun soll Anfang Oktober eine Ortsbegehung stattfinden, damit der Funkmast weg vom Wohngebiet platziert werden kann. Die alte Turnhalle wurde komplett saniert (wir berichteten). Außerdem wird der Kinderspielplatz neu gestaltet. Wer sich kreativ einbringen möchte, soll sich bei der Gemeinde melden.

Im Rahmen der Städtebauförderung sind ebenfalls Maßnahmen geplant, die die Gemeinde mehrere Jahre beschäftigen werden, sagte die Bürgermeisterin. Sehr viel Zeit und Geld werde in eine Kernaufgabe der Gemeinde investiert: die Wasserversorgung. Die Großwasserzähler waren kaputt und wurden von den Wasserwarten Andreas Eicher und Tobias Heindl mitten in der Nacht eingebaut. Das Gebäude am Hochbehälter hat Bauschäden und wird instand gesetzt, wobei die undichten Stellen nicht im Trinkwasserbereich liegen, wie Maier beruhigend hinzufügte.

Zeit und Geld für Wasserversorgung

Der Gemeinderat ist in mehreren Sitzungen mit der Errichtung eines Wasserersatzverbundes beschäftigt. Welche Trassen dafür gewählt werden, wird sich in den kommenden Wochen herausstellen. Die Trinkwasserleitung Grafengars nach Jettenbach Bahnhof ist veraltet, der Brandschutz nicht mehr gewährleistet. sn

Artikel 1 von 11