Jettenbach – Ein Anbau an die Mehrzweckhalle wurde schon lange diskutiert. Inzwischen war dies auch von der Spielvereinigung dem Gemeinderat vorgetragen worden.
Die Gemeinde hätte einen Zuschuss von 80000 Euro gewährt. Für eine Bezuschussung für den Großteil der Finanzierung wurde ein Träger gefunden. Weil die Halle auf Stelzen steht, wäre der Bau jedoch ein teures Unternehmen geworden in der Größenordnung von 200000 Euro.
Seit Februar 2019 habe die Spielvereinigung die Meinung vertreten, „dass das einstig angedachte Vorhaben nicht mehr gewünscht war und eine kleinere Variante angedacht worden ist“, sagte Bürgermeisterin Maria Maier (Bürgerliste Jettenbach) auf der Bürgerversammlung.
Sportvereinschef stellt sich vor Stellvertreter
In der Zwischenzeit wurde ein alter Turnraum mit rund 100 Quadratmetern komplett saniert. Ein Fenster wurde eingesetzt, es wurde geweißelt, der Boden ausgetauscht. Es ist geplant, dass der Raum hauptsächlich als Abstellraum dient. Der entstehende Freiraum im jetzigen Geräteraum könnte dann zusätzlich für die Zwecke des Vereins genutzt werden. Hier zeichnet sich eine Lösung ab, so Maier. Dies sei aber nicht ausdiskutiert, sagte die Bürgermeisterin gegenüber unserer Zeitung.
In der anschließenden Diskussion auf der Bürgerversammlung meldete sich der Vorsitzende der Spielvereinigung, Peter Heindl, zu Wort und nahm zu einem Bericht in der Vereinszeitung Stellung, der kritisiert worden war. Heindl verteidigte den Verfasser des Artikels, Christian Gerstner, der Stellvertretender Vorsitzender der Spielvereinigung ist. Sinngemäß habe im Bericht gestanden, dass noch nichts gebaut worden ist, sei ein Problem der Neuwahlen. Wenn der Sportverein im Hinblick baumäßig etwas voranbringen will, müsse der Vorstand weiterarbeiten wie gehabt. „Es ist nichts gebaut worden, das ist Fakt“, so Peter Heindl.