„30 Jahr‘ zamma gspuid“

von Redaktion

Jubiläum der Innleit‘n Musi mit Volksmusik-Festival in Huttenstett

Gars – „30 Jahr zamspuin – wos kos scheeners geb´n“, begann beim Frühschoppen zum 30. Jubiläum der „Innleit’n Musi“ im Huttenstetter Schützenheim Franz Schwarzenböck seine Jubiläumsrede.

Zunächst galt sein Dank dem Schützenverein und dem Hausmeister Sepp Meingassner dafür, dass sie den Raum zur Verfügung gestellt hatten. Schon während die vielen volksmusikalischen Gratulationsgäste eintrafen, unterhielten die sechs Musiker der Jubiläumsgruppe – Doris Schwarzenböck an der Harfe, Stefan Huber mit der Tuba, Franz Schwarzenböck senior und junior mit Tenorhorn und Basstrompete, Josef Huber mit dem Flügelhorn und Tobias Lerner mit der Ziach – mit ihrer schmissigen Stubenmusi. Da kam Hoagarten-Stimmung auf.

Das gefiel auch Bürgermeister Norbert Strahllechner. „Bei eich kon ma Leid treffa, dene unser Hoamat am Herzen liegt. Bei Bier, Weißwürst und a guaten Musi loaßt se guat sitzen.“ Der Bürgermeister wünschte der Jubiläumsgruppe „dass ihr uns no lang erhalten bleibt“.

In einem kleinen Rückblick ließ Franz Schwarzenböck die 30 Jahre „Innleit’n Musi“ noch einmal kurz Revue passieren. Dabei bezeichnete er die Gründung während eines Ausfluges 1989 als reinen Zufall, der sich als Glücksfall herausstellte. „Das erste Stück, das wir damals gespielt hatten, war der ,Abschiedsgruß“, erinnerte er sich. Aus dem Abschied wurde ein Anfang, und die Geschichte der Innleit’n Musi begann. Natürlich wurde dieses Stück nun auch im Schützenheim angestimmt. Gleich danach übernahm die Moosboch-Musi das Zepter. Flore Bauer bezeichnete die Jubiläumsgruppe als Vorbild und als größtes Lob hatte er dabei: „Machts einfach weiter so“.

Die „Oberlauser Tanzlmusi“ folgte nahtlos und gratulierte ebenfalls musikalisch mit wunderbaren Melodien. Einer der Höhepunkte des Tages war der Auftritt der drei Generationen Franz Schwarzenböck. Opa, Vater und Sohn sangen „Jessas Leid, heit gibt’s a Musi“. Langer Applaus dankte dem Trio für diesen Auftritt. Einen Gratulationsjodler überbrachte auch Max Demmel mit seinen Kindern Max und Kathi. Das offizielle Jubiläumsprogramm beendete das „Junge Huber-Blech“ aus Soyen. Die Nachwuchsmusikanten zeigten, was sie alles drauf haben. Wer die Musikanten kennt, weiß, dass hier noch lange nicht Schluss war. Gruppen und einzelne Gäste sangen und spielten beim offenen Musizieren und so löste sich der Jubiläumsfrühschoppen erst recht spät auf.

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