Kraiburg – Sie war nicht gerade vom Wetter begünstigt, die 40. Marktmeisterschaft im Hufeisenwerfen auf dem Gelände der Grundschule. Immer wieder zogen Regenschauer durch und es blies kräftiger Wind. Doch die Sportler ließen sich davon nicht beeindrucken und lieferten sich einen fairen Wettkampf.
Zum kleinen Jubiläum wurden die zwölf Mannschaften, darunter auch eine reine Damenmannschaft, von der Blaskapelle musikalisch empfangen. Der Maurerverein mit Peter Christan an der Spitze hatte als Vorjahressieger die Organisation übernommen und bekam dafür vom Schirmherrn und Gründungsmitglied der Marktmeisterschaft Sepp Unterforsthuber großes Lob: „Ihr habt das Turnier bestens organisiert und vorbereitet und ganz super durchgezogen.“
Fair und freundschaftlich kämpften schließlich die Mannschaften um die Marktmeisterschaft, auch wenn bei manchem Punkt mit dem Meterstab nachgemessen werden musste, denn mit bloßem Auge war kein Unterschied zu erkennen. Für alle Teilnehmer gab es vom Veranstalter einen Preis.
Um den Mannschaftssieger gab es am Ende aber keine Diskussionen, zu eindeutig setzten sich „De oidn Viere“ mit 22:0 Punkten und einer Stocknote von 2,14 ohne Niederlage durch. Auf den nachfolgenden Plätzen landeten die Hufeisenfreunde Gundlprechting (16:6 Punkte/1,91 Stocknote), der Maurerverein (14:8/ 2,0) sowie die Damen Wanglbach (14:8/1,25). Der Trostpreis ging an den Zimmererverein Kraiburg. Der Wanderpokal bleibt nach dem dritten Sieg nun bei „De oidn Viere“.
Um Zentimeter-Entscheidungen ging es auch bei der Marktmeisterschaft im Einzel. Sieger wurde schließlich Christian Ziegelgänsberger vom Radlerverein Guttenburg mit 54 Zentimetern vor Georg Meindl und Peter Voglmaier. Als beste Dame erreichte Bianca Voglmaier mit 78 Zentimetern den siebten Platz.
Bürgermeister Dr. Herbert Heiml sprach bei der Siegerehrung von einer „alten bayerischen Sportart, die heute auf einem sehr hohen Niveau ausgetragen wurde.“ Unter Beifall versprach er, einen neuen Wanderpokal zu stiften. ng