Waldkraiburg – Fast 16 Jahre lang war er als Geschäftsführer für die Stadtwerke Waldkraiburg GmbH und als Werkleiter für den Eigenbetrieb tätig.
Weigl habe die Unternehmensentwicklung seit 2004 in wesentlichen Punkten geprägt, sagte Bürgermeister Robert Pötzsch, der ihn jetzt im Stadtrat offiziell in den Ruhestand verabschiedet hat.
Tiefengeothermie das wichtigste Projekt seit Stromnetzübernahme
Wichtige Projekte der Stadtwerke bleiben mit dem Namen Weigl verbunden. Pötzsch nannte den Bau der Schulschwimmhalle, die Sanierung des denkmalgeschützten Falkenrings, die Übernahme des städtischen Bau- und Betriebsservice sowie des Jahnstadions, die Sanierung der Eissporthalle für die Eisstock-Weltmeisterschaft 2012 und die Realisierung der zukunftsweisenden Tiefengeothermie. „Mit der Geothermie hat er frühzeitig die Zeichen der Zeit im Bereich Klimaschutz erkannt.“ Sie sei das wichtigste Projekt der Stadtwerke seit der Übernahme des Stromnetzes.
Weigl habe bei all diesen Projekten auf die eigenen Mitarbeiter vertraut, die in Projektteams unter seiner Führung die Umsetzung realisiert haben. Der Geschäftsführer habe sich „immer mit ganzer Kraft für seine Stadtwerke eingesetzt“.
Weigl, der bereits Ende August ausgeschieden war, beendet damit seine 50-jährige Tätigkeit für die Stadtwerke-Branche, die er bei den Stadtwerken München begonnen hatte.
Alleiniger Geschäftsführer der Stadtwerke und Werkleiter ist nun Herbert Lechner, der bereits im August 2015 in die Geschäftsführung der Stadtwerke aufstieg. hg