Aschau – Den Stoabacher Heimatabend in der Aschauer Gemeindehalle prägte der Trachtlernachwuchs, der zahlreich auf der Bühne in der Gemeindehalle stand und mit seinen Tänzen und Plattlern die Gäste begeisterte. Bodenständige Kultur zeigten die Akteure, unterstützt von der Stoabacher Trachtlermusi, den Aschauer Goaßlschnoizer, der Tanzlmusi K4 und der Kapelle Quetschnblech.
Den Anfang übernahm die Tanzlmusi K4 aus dem Kirchdorfer Raum. Mit Tuba, Tenorhorn, Trompete, Gitarre und Akkordeon verschafften sie sich schnell Gehör und lenkten gekonnt die Aufmerksamkeit auf die Bühne. Dort zeigte mit viel Freude und Eifer die Kindergruppe Auftanz, Bauernmadl, Kuckuckspolka und Marschierboarischer.
Die Jugendgruppe beeindruckte beim Bandltanz, Mühlradl und Sternpolka die Zuschauer. Und dazwischen plattelten die Buam der beiden Gruppen den Vöglfanger und den Gauplattler. Aus der Trachtenjugend fanden sich sieben junge Musikerinnen zur Stoabacher Trachtenmusi zusammen. Beim letzten Heimatabend hatten sie ihren ersten Auftritt. Auch diesmal erhielten sie ihren verdienten Applaus.
Vorsitzender Christian Mayerhofer führte humorvoll durch das Programm und kündigte die Kapelle Quetschnblech an. Sie besteht aus neun Musikern und kann in verschiedenen Besetzungen engagiert werden. „Als neue Gruppe haben wir uns erst einmal für Thomas und Georg entschieden“, scherzte Mayerhofer. „Und wenn sie gut ankommen, können es ja die nächsten Jahre mehr werden.“ Nach dem Lied „Fensterstockhias – Mr. Big 69“ schaut es ganz nach Verstärkung aus.
Anspruchsvollere Tänze und Plattler zeigte in der zweiten Hälfte die Aktive Gruppe mit Holzhacker, Plindauer, Zwoasteyrer oder Laubentanz. Dazwischen krachte es gehörig, als die Stoabacher Goaßlschnoizer taktvoll ihre Goaßln schwangen. Das zufriedene Publikum verabschiedete sich von den Akteuren mit einem herzlichen Applaus.