Nachruf

von Redaktion

Taufkirchen – Ein bewegtes und nicht sorgenfreies Leben ging für Edith Hochreiter zu Ende. Im Alter von 83 Jahren folgte sie ihrem Gatten Jakob und den Söhnen Peter und Christian in den ewigen Frieden.

Ihr Leben war ausgefüllt mit Arbeit und Sorge um ihre große Familie, die ihre Mutter schmerzlich vermisst. In Tschechien erblickte sie am 21. September 1936 das Licht der Welt und wuchs mit zwei Schwestern und einem Bruder dort auf. Schon in ihrer Kindheit musste sie mit ihrer Familie die Heimat verlassen und fand eine Bleibe in Peterskirchen. Dort besuchte sie die Schule und fand anschließend in der Schulterpolsterfabrik in Garching Arbeit. Die Fahrt zur Arbeit musste sie bei Wind und Wetter immer mit dem Rad zurücklegen, erzählte sie oft ihren Kindern.

Im Jahr 1959 fand sie durch die Heirat mit Jakob Hochreiter in Weiß eine neue Heimat. Acht Kindern schenkte sie das Leben und war immer eine fürsorgliche Mutter. Gemeinsam mit ihrem Gatten bauten sie das Fuhrgeschäft immer weiter aus und sie kümmerte sich, solange es die Gesundheit erlaubte, um die Fahrten, die Fahrer und den Telefondienst. Allzufrüh musste sie von ihrem Gatten Jakob im Jahr 1991 und den Söhnen Peter im Jahr 1985 und Sohn Christian im Jahr 1998 Abschied nehmen. 17 Enkel und sieben Urenkel waren für die Oma wichtige Begleiter in ihrem Leben. Abwechslung in ihrem Leben waren die Auftrittsbesuche der „3 Zwidern“, sie liebte das Lösen von Kreuzworträtseln und ihre Kakteensammlung. Auch verwaltete sie die Schlüssel des Feuerwehrhauses in ihrer direkten Nachbarschaft bis zur Übersiedlung ins Pflegeheim in Unterneukirchen vor gut einem Jahr.

Ihre große Familie und viele Trauergäste nahmen im Friedhof in Taufkirchen Abschied von einer ruhigen, beliebten Mitbürgerin. fim

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