Unterreit – Geschichten, die das Leben schreibt, hat die Ausstellung „Halt finden. Wenn das Leben einen Riss bekommt“ im Kloster Stadl aufgezeigt. Das Kreisbildungswerk erarbeitete hierfür acht Tafeln und veranschaulicht damit Schicksale aus den umliegenden Landkreisen in Form von Tatsachenberichten. Die Ausstellung wandert weiter und kann in der Pfarrkirche in Gars besichtigt werden.
Betroffene Personen erzählen über die Demenzerkrankung und den Alltag mit der Mutter, über Trennungen aus der Sicht von betroffenen Kindern sowie über Gewalt in der Kindheit.
Auch Beiträge über psychische Erkrankungen und über den Verlust eines Kindes in den ersten Schwangerschaftsmonaten sind auf den Tafeln zu finden. Ein Flüchtling aus Eritrea schildert seine schwierigen Erfahrungen, aber auch seine kostbaren Momente, als ihm Menschen Unterschlupf gewährten. Die Besucher können zudem den Bericht einer Mutter über das Leben mit ihrem behinderten Kind verfolgen. Die Personen beschreiben dabei auch, was ihnen Halt gegeben hat.fim