Taufkirchen/Oberneukirchen – „Mog da Haider – oder mog er nicht, ganz egal wir brauchen dich“, so lautete die alles entscheidende Frage der Altschützen beim Patenbitten in Taufkirchen. Die Frage wurde musikalisch vom Schützenchor, unterstützt von Bürgermeisterin Anna Meier und Festwirt Paul Langreiter, gestellt.
Mit Essen, Trinken
und Gesang den
Paten überzeugt
Auf Gödsuche machten sich die Altschützen und besuchten mit einer großen Anzahl von „Bittenden“ die Alt und Jung Schützen im Gasthaus Sahlstorfer. Die Gestaltung des Abends übernahmen Robert Löw und Andrea Steiglechner. Und sie hatten zündende Ideen vorbereitet. Musikalisch angeführt von Marina Speckbacher, Andreas und Christian Mayerhofer marschierten die Schützen in den Wirtssaal, im Gepäck zwei Fassl flüssige Nahrung als Gastgeschenk. Angezapft wurden die Fassl von Bürgermeisterin Anna Meier. Sie hatte sich im „Nägel verstecken“ gegen Bürgermeister Jakob Bichlmaier durchgesetzt. Die Verhandlungen verliefen nicht allzu zäh, die beiden Vorstände Ferdinand Kaltner von den Altschützen und Hans Haider von den Alt und Jung Schützen waren sich schnell einig. Haider lehnte zwar das erste Angebot „Knäckebrot und Wasser“ ab, war aber mit „aan Bratl und zwoa Getränke“ einverstanden.
Als die Holzscheitl fürs obligatorische „Scheitlknien“ bereitlagen, war die nächste Überraschung perfekt. Kein schwieriges Suppnessn stand auf dem Programm. „Karaoke“ war angesagt. Bekannte Schlager wurden umgedichtet auf das Patenbitten. Verantwortlich waren dafür Andrea Steiglechner und Hans Mayerhofer. Franz Weindl sorgte für Bild und Ton.
Der Vorstand zeigte großes musikalisches Talent, wurde aber vom Publikum hervorragend unterstützt. Eine Mordsgaudi.
Da hatten die Alt und Jung Schützen keine andere Wahl. Sie mussten einfach ja sagen. Für die musikalische Untermalung sorgten Robert Schauer und David Gründl.
Am 14. Juni
feiern die
Altschützen
Abschließend stellten sich noch Bettina Schönhuber als Trauermutter, Melanie Kaltner als Fahnenmutter, Christina Schönhuber als Fahnenbraut und Susanne Harrer als Patenbraut in lustiger Versform vor. Das Amt der Taufkirchner Patenbraut übernimmt Theresa Gründl.
Da jetzt alles in trockenen Tüchern ist, kann das Fest am 14. Juni 2020 in Oberneukirchen starten und die Oberneukirchner konnten nach weiteren geselligen Stunden beruhigt die Heimreise antreten.