Richard Maier wird Ehrenvorsitzender

von Redaktion

Bei Feuerwehr Jettenbach verdiente und aktive Mitglieder ausgezeichnet

Jettenbach – Für 25 Jahre im aktiven Feuerwehrdienst hat Landrat Georg Huber in der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Jettenbach Tobias Heindl und Robert Lemaire mit der Ehrennadel ausgezeichnet. Zudem ernannte der Vorstand Richard Maier zum Ehrenvorsitzenden und Ehrenmitglied. 31 Jahre lang gehörte Maier dem Vorstand an und stand 23 Jahre an der Spitze des Vereins. In seine Amtszeit fielen die Anschaffung von zwei Fahrzeugen, die Modernisierung des Gerätehauses sowie das 125-jährige Jubiläum der Wehr.

Alfred Tanzer war von 1982 bis 1988 als Jugendleiter aktiv und von da ab bekleidete er bis jetzt das Amt des Schriftführers, das er nun abgab. Als Anerkennung für diese 37 Jahre im Ehrenamt verlieh ihm der Vorstand das Ehrendiplom „In Dankbarkeit“. Zum neuen Schriftführer wurde Daniel Hüttenberger gewählt.

Laut Kommandant Thomas Beham zählt die Feuerwehr derzeit 31 Aktive. 21 Einsätze führte er in seinem Bericht auf. Zu einigen Bränden, Verkehrsunfällen, auch wegen Sturmschäden musste die Feuerwehr ausrücken. Eine Herausforderung bedeutete der zweitägige Schneeeinsatz in Markt Schellenberg, wofür an die Einsatzkräfte Schneehelfer-Nadeln übergeben wurden. 26 Übungen standen an. Einige Neubeschaffungen waren notwendig.

Von derzeit fünf Jugendlichen und deren Übungen berichtete Jugendwart Kilian Hilpoltsteiner. Er zählte dazu die Teilnahme beim FAZ-Zeltlager, Löschwasser-Suchwanderung oder Wissenstest auf. Als Stellvertreter unterstützt ihn Fabian Bruckmaier. Laut Atemschutzwart Johannes Bruckmaier hat die Wehr elf Atemschutzträger.

In seinem ersten Bericht als Vorsitzender zählte Johann Egner viele Aktivitäten auf, darunter sechs Sitzungen mit 40 Beschlüssen. Im Jahr 2025 steht das 150-jährige Jubiläum der Jettenbacher Wehr an.

Aus dem Kassenbericht von Georg Lackmaier gingen Einnahmen von 6814 Euro und Ausgaben über 5245 Euro hervor.

Bürgermeisterin Maria Maier lobte das Engagement der Feuerwehrler und dankte deren Familien.

Wie schon Landrat Georg Huber, so würdigte auch Kreisbrandrat Harald Lechertshuber noch einmal den Hilfseinsatz bei der Schneekatastrophe im Berchtesgadener Land. „Insgesamt konnten wir dazu 125 Mann stellen“.

Artikel 1 von 11