Aschau – Ihren Bürgermeisterkandidaten hatte die CSU bereits nominiert. Jetzt ging es im Moyerhof darum, eine aussichtsreiche Liste für die Wahl zum Gemeinderat auf den Weg zu bringen.
Ortsvorsitzender Thomas Wintersteiger blickte zurück. Kritiken, die Zusammenarbeit sei in der letzten Periode im Gemeinderat nicht fraktionsübergreifend gewesen, wies er zurück. In einer Demokratie brauche es gute Kooperation und die habe es gegeben. Aktuelle Themen wie die Zukunft des Gasthauses Pichlmeier, die Unterführung in Klugham, die Aufstellung von Mobilfunkmasten und die Gestaltung des Industriegebiets in Thann habe die Aschauer CSU auf der Agenda. Die Themen müssten nur der Bevölkerung wieder besser vermittelt werden.
Der wichtigste Punkt in der Zukunft sei die Aufstellung eines Ortsentwicklungskonzeptes, was Kindergärten, Schulen, Arbeitsplätze und seniorengerechtes Wohnen in Aschau beträfe.
Gesundes Wachstum,
Betriebe ansiedeln
Ein gesundes Wachstum, so Wintersteiger, sei ebenso wichtig wie die Ansiedlung neuer Betriebe und der Zuzug neuer Einwohner. Wird ihm jetzt und in nächster Zeit die Frage gestellt, wer bei den Kommunalwahlen im nächsten März gewinnen wird, so lautet seine Antwort: „Nur die Gemeinde kann gewinnen!“
Bürgermeisterkandidat Christian Weyrich ergriff ebenfalls das Wort: „Ich bin stolz auf ein motiviertes Team, das Aschau im Herzen hat und sich für die Gemeinde engagiert.“ Weyrich beschrieb das Team als eine gute Mischung aus Einheimischen und Zugezogenen. Aschau sei ein besonderer Fleck, das Vereinsleben floriere, was Feste wie Sommerfest oder Christkindlmarkt beweisen würden. Laut Weyrich wird die CSU das Prinzip der Nachhaltigkeit intensiv verfolgen, um den nachfolgenden Generationen eine lebenswerte Gemeinde zu übergeben.
Einstimmig für die
16 Kandidaten
Christa Obermeier aus dem Ampfinger Büro von Dr. Marcel Huber leitete die sich anschließenden Wahlen routiniert. Die gesamte Liste mit den 16 Kandidaten wurde von der Versammlung einstimmig angenommen. Als Beauftragte für den Wahlvorschlag wurden die ehemaligen Mitglieder des Gemeinderates, Erwin Salzeder und Gertraud Reiser, gekürt.