Nigerianisches Essen kommt auf den Tisch

von Redaktion

Helferkreis Gars veranstaltet gemeinsames Kochen mit Flüchtlingen

Gars – Zur Vertiefung der Kontakte zu nigerianischen Geflüchteten, die seit einigen Monaten in Gars leben, hatte der Helferkreis Gars diesmal nicht ins „Café Miteinand“, sondern zu einem gemeinsamen Kochen ins Pfarrheim eingeladen.

Dabei führten Nigerianerinnen, die originale Lebensmittel aus einem afrikanischen Geschäft in München besorgt hatten, die Regie, einheimische Helferinnen halfen beim Kochen: Rindfleisch inklusive Innereien war zu portionieren, ganze Fische waren auszunehmen und zu zerteilen, Gemüse musste geschnitten und das typische „Poundo“, im Mörser gestampftes Kartoffelgranulat und Reismehl, angerührt und geschlagen werden. Auch das „Skoubion“, das sich aus gebratenem Reis und Mischgemüse zusammensetzt, war vorzubereiten. Über zwei Stunden nach Kochbeginn trafen auch die Männer ein, sodass sich etwa 20 Erwachsene und sieben quirlige Kleinkinder der Geflüchteten zum mehrgängigen Mahl zusammensetzen konnten: Eine „Hot-Pepper-Soup“ mit großen Fleischstücken gab es zur Eröffnung, es folgte ein Gang mit Fleisch, Fisch und einer würzigen Soße sowie aus der Hand gegessenem und getunktem „Poundo“. Den Abschluss bildete „fried rice“ mit Mischgemüse.

Die Gespräche am Tisch, in Englisch und gebrochenem Deutsch geführt, drehten sich dann um Speisen, Essgewohnheiten und um das Leben in Nigeria und Deutschland: Menschen aus zwei ganz verschiedenen Kulturen verständigten sich und kamen sich näher. Ein Anfang ist gemacht.

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