Stadt gibt Weg zum Urelefanten auf

von Redaktion

Kosten für den Aufenthalt nicht verhältnismäßig zum Nutzen

Waldkraiburg – Der Erlebnisweg zur Fundstelle des „Ebinger Urelefanten“ ist vom Tisch. Was aber soll mit den bestehenden Wanderwegen und Einrichtungen wie Treppen, Bänke oder Wegweisern passieren? Ein Thema im Bauausschuss.

Der Weg ist nicht im besten Zustand, zuletzt 2005 wurden die Einrichtungen erneuert. Der bestehende Gestattungsvertrag ist für die Stadt kostenlos, Unterhalt und Pflege der Einrichtungen haben die Stadtwerke mit geringem Aufwand übernommen. Der neue Grundstückseigentümer bietet einen neuen Gestattungsvertrag an – unter der Voraussetzung, dass die Stadt 1000 Euro Pacht jährlich bezahlt und Baumkontrolle und Mähen an ihn überträgt und den Aufwand zu einem Stundensatz von 53 Euro vergütet. Der Weg ließe sich erhalten, aber bei einem Kostenaufwand von 4000 Euro sei der Nutzen zu gering.

Bürgermeister Robert Pötzsch (UWG) schlug in der jüngsten Sitzung des Bauausschusses vor, den Weg rückzubauen, da man ohnehin nicht bis zur Fundestelle des Ebinger Urelefanten komme. Doch einen kleinen Haken gibt es: Es gibt viele Werbematerialien vom Tourismusverband Inn-Salzach und auch der Stadt wird explizit auf die Fundstelle hingewiesen.

Bevor jetzt Broschüren überarbeitet und Radwegweiser ausgetauscht werden müssen, soll stattdessen eine Infotafel zum Hintergrund der Fundstelle des „Ebinger Urelefanten“ aufgestellt werden. „Damit tut man den Hinweisen auf den Freizeitkarten Genüge“, sagte Pötzsch.

Die Mitglieder des Bauausschusses bewerteten es ähnlich. Deshalb sollen die entsprechenden Einrichtungen, Karteneinträge und Hinweise in Publikationen der Stadt aufgegeben werden.hi

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