Waldkraiburg – Ein tragischer Zwischenfall hat sich am Rande einer Wohnsiedlung ereignet: Ein Yorkshire-Terrier ist von einem anderen Hund totgebissen worden. Ein Zweiter wurde schwer verletzt.
Wie die Polizei mitteilt, war eine Schülerin am Mittwochnachmittag mit ihren kleinen Vierbeinern spazieren, als sich ihr plötzlich vier fremde Hunde näherten. Diese hatten sich zuvor von ihrem Herrchen losgerissen, der auf dem eigenen Grundstück gerade dabei war, die Hunde anzuleinen. Ein Hund gehörte dem Mann, die drei anderen beaufsichtigte er nur vorübergehend.
Beim Zusammentreffen der Tiere wurde ein Hund der Schülerin totgebissen, der andere schwer verletzt. Die Schülerin versuchte, ihre Hunde zu schützen. Bei dem Versuch wurde sie allerdings selbst in den Arm gebissen. Das Mädchen kam ins Krankenhaus. Gegen den verantwortlichen Hundebesitter ermittelt nun wegen fahrlässiger Körperverletzung die Diensthundestaffel in Traunstein.
Keine Kampfhunde beteiligt
Die Polizei betont, dass es sich bei den Hunden um keine Kampfhunde oder andere auffällige Rassen gehandelt hat. Bislang seien die Hunde auch nicht negativ aufgefallen, ähnliche Vorfalle habe es mit den Tieren noch nicht gegeben. Der Hundesitter hätte sehr verantwortungsbewusst gehandelt und selbst sofort die Polizei über den Vorfall informiert.
Die Diensthundestaffel würde nun prüfen, ob der Hundebesitzer verantwortungsvoll mit den Tieren umgehen kann. Ein erster Eindruck habe aber keine Mängel bei der Hundehaltung erkennen lassen.
Weitere Details nannte die Polizei nicht.