Seit 40 Jahren lassen sie es bei Festen krachen

von Redaktion

Feier der Kompanie der Königlich-privilegierten Feuerschützengesellschaft Kraiburg

Kraiburg – 40 Jahre gibt es nun die Schützenkompanie in Kraiburg. Die Kompanie gehört zur Königlich-privilegierten Feuerschützengesellschaft, die bereits 470 Jahre alt ist, und ist gewissermaßen deren Salutabteilung.

Entstanden ist die Kompanie im Jahre 1979, durch Anregung des damaligen Schützenmeisters Josef Wastlhuber und in Anlehnung an die Gebirgsschützenkompanien des bayerischen Oberlandes. Dunkle Haferlschuhe, helle Kniestrümpfe, lederne Kniebundhose, weißes Hemd mit einheitlicher Schleife, braune kurze Jacke und schwarzer Hut mit Spielhahnfedern – in dieser Kleidung und mit dem Karabiner K98 machen die Schützen etwas her.

Überall mit dem
Salut vertreten

Und zu überhören sind sie schon gar nicht. Bei feierlichen Anlässen im Verlauf des Schützenjahres wird nach dem geordneten Aufmarsch Salut geschossen, wobei in der Regel gemeinsam drei Schüsse abgegeben werden. Der Hauptmann gibt die Befehle. Derzeit hat Thomas Maier das Sagen. Seine Vorgänger waren Josef Wastlhuber, Ludwig Schwarz, Karl Sedlmaier und Kurt Minarsch.

Eine Zeit lang pflegte die Kompanie das „Christkindl-Anschießen“ in Kraiburg, heute ist sie noch beim örtlichen wie einigen umliegenden Volksfesten mit ihrem Salut vertreten, seit über 20 Jahren beim Trachten- und Schützenzug und weiteren Anlässen. 22 aktive Männer und elf Damen gehören derzeit der Kompanie an.

Bei der Feier zum 40-jährigen Jubiläum blickte Hauptmann Thomas Maier auf die Geschichte der Kompanie zurück. Mit Urkunden, Medaillen in Gold und einer Erinnerungstafel mit Fotos aus der Gründer- und der heutigen Zeit wurden die Gründungsmitglieder geehrt. Seit der Gründung vor vier Jahrzehnten sind bei der Schützenkompanie Franz Görgner, Werner Hirzinger, Dr. Jörg Kern, Kurt Konings, Max Schwab, Ludwig Schwarz und Franz Wagner dabei.

23 Schützen beteiligten sich am Jubiläumsschießen. Den Erinnerungsteller stiftete der Kompaniehauptmann. Mit 23 Millimeter kam Kurt Konings der Scheibe am nächsten. Zweiter wurde Robert Goblirsch vor Dieter Rosbigalla, Thomas Maier und Lena Vetter.bac

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