Kraiburg – Die Ortsgruppe Kraiburg-Taufkirchen-Jettenbach im Bund Naturschutz (BN) hat ein aktives Jahr hinter sich. Dies wurde bei ihrer Jahresversammlung deutlich.
Rosa Kugler stellte die „Ökomodellregion Mühldorfer Land“ vor, die seit 2014 besteht und bis 2022 verlängert wurde. Es geht darum, „unsere Zukunft nachhaltig zu gestalten“, so Kugler.
Viele Gäste beim Ramadama
Im Rückblick hob Ortsvorsitzende Doris Anzinger-Pohlus einige Schwerpunkte heraus. Am „Ramadama“ beteiligten sich 32 Erwachsene und 40 Kinder, die beiden Angebote im Ferienprogramm waren gut besucht. Höhepunkt war wohl die Mitgestaltung des Spielplatzes an der Seltenhornstraße. Dort wurden zahlreiche Büsche gepflanzt, eine Blühwiese angelegt und ein Insektenhotel aufgestellt.
136 Mitglieder
in der Ortsgruppe
Bei der Neugestaltung des Spielplatzes wurde besonders auf das Vorkommen zahlloser Sandbienen auf dem Gelände geachtet. Zahlreiche Unternehmungen hatte auch die Kindergruppe, geleitet von Barbara Stellner und Sylvia Marczynski.
Sie unternahm Wanderungen an den Inn oder zum Wildland-Biotop in Frauendorf, besuchte den Urelefanten im Museum in München, säuberten die Nistkästen am Schlossberg oder trugen an einem Tag über 100 Kröten in Taufkirchen vom Krötenzaun über die Straße.Wie Christine Herfort berichtete hat die Ortsgruppe 136 Mitglieder und 18 Fördermitglieder. In Kraiburg sind es 88 Mitglieder und 17 Fördermitgliedschaften, in Taufkirchen 17 Mitglieder und in Jettenbach 31 Mitglieder und eine Fördermitgliedschaft. Neben einigen Abgängen gab es in Kraiburg 29 Neumitglieder, in Jettenbach vier neue Mitglieder.
Der Kassenbericht von Bärbel Brandstetter zeigte, dass bei Einnahmen von 347 Euro und Ausgaben von 160 Euro ein Überschuss erreicht wurde, das Gesamtguthaben von etwas über 1000 Euro aber trotzdem bescheiden ist.
Doris Anzinger-Pohlus kündigte den „Ramadama“ am 28. März an, am 25. April nimmt die Ortsgruppe am Kraiburger Umwelttag teil.