Aschau – Seit 25 Jahren ist sie Vorsitzende der Christlichen Frauengemeinschaft: Christa Anzenberger aus Aschau. In der jüngsten Jahreshauptversammlung hat sie ihren sofortigen Rücktritt erklärt. Nach mehr als 25 Jahren sei es an der Zeit, das Zepter weiterzugeben, so Anzenberger, die keine Gründe für ihren Schritt nannte. Sie will jedoch weiter im Hintergrund der Frauengemeinschaft aktiv bleiben.
Die kommissarische Führung wird bis zu den Neuwahlen im nächsten Jahr ein Team übernehmen, dem Regina Werner, Gertraud Langbauer, Michaela Bock sowie die stellvertretende Vorsitzende Anneliese Hufeld angehören.
Hufeld und Pater Bernhard Stiegler dankten der langjährigen Vorsitzenden für deren engagierten Einsatz für die Frauengemeinschaft.
Sehr viele Mitglieder waren ins Pfarrheim Sankt Anna gekommen. Die Vorsitzende des 302 Mitglieder starken Vereins blickte auf ein umfangreiches Jahresprogramm zurück, mit Vorträgen, Kursen, Einkaufsfahrten, Ausflügen oder Seniorennachmittagen. Durch den Adventsbasar zum Christkindlmarkt und das traditionelle Dorffest war es wieder möglich, gute Erlöse zu erzielen, die der Verein für soziale Zwecke spendete.
Kassierin Christa Gams gab in ihrem Kassenbericht einen Überblick über die finanzielle Situation. Jahreseinnahmen von 13008 Euro standen Ausgaben in Höhe von 11994 Euro gegenüber, davon 3180 Euro Spenden. Der endgültige Kassenstand zum Jahresende betrug 10271 Euro.
In seinen Grußworten stellte Pater Bernhard Stiegler fest, dass die christliche Frauengemeinschaft nicht nur finanziell, sondern auch ideell gut dastehe, insbesondere durch die zahlreichen Veranstaltungen, die das ganze Jahr über stattfinden.
Danach nahm die Vorsitzende zahlreiche Ehrungen vor: viermal zu 25-jähriger Mitgliedschaft, 15-mal zu 40-jähriger Mitgliedschaft, zweimal zu 55-jähriger, sechsmal zu 60-jähriger und einmal zu 65-jähriger Mitgliedschaft. hpf