Kein Geld für Prestige-Objekte verbrennen

von Redaktion

Wolfgang Nadvornik (CSU)

Wolfgang Nadvornik

Wissen Sie, was mich nervt? Texte wie diesen zu lesen, von Kandidaten und deren Parteien. Politiker, die viel reden und viel versprechen. Deshalb ist die Frage nach den politischen Zielen nicht so einfach zu beantworten. Ich könnte das Parteiprogramm runterbeten, dann würde ich aber auch zu denen gehören und das will ich nicht.

Die Stimmung in der Stadt könnte wesentlich besser sein, davon habe ich mich in den letzten Monaten überzeugt. Bürger, Einzelhändler und Gastronomen, sogar städtische Mitarbeiter sind unzufrieden. Wie kann eine Stadt ihren Bürgern dienen, wenn das Arbeitsklima so schlecht ist, dass man nicht gerne hingeht? Deshalb werde ich zuallererst für neuen Teamgeist in der Verwaltung sorgen, damit wieder ein Miteinander möglich ist.

Ich verspreche gar nichts, weil das unseriös wäre. Was ich aber versichere: Ich gebe jeden Tag meiner Amtszeit 100 Prozent, um die Stadt lebens- und liebenswerter zu machen. Schnelle, unkomplizierte Lösungen, Aufgaben nach Relevanz und Priorität abarbeiten und kein Geld für Prestige-Objekte verbrennen, wie einen Standortwechsel des Waldbades, solange die Kinder des städtischen Kindergartens in einem Container untergebracht sind, der Zustand des Tierheims eine Schande ist und die Geothermie nicht vollständig erschlossen ist.

Wir wollen eine Lösung für das Rathaus finden, die die finanziellen Möglichkeiten berücksichtigt.

Der Kulturreichtum ist unser Markenzeichen, um das uns andere beneiden. Diesen gilt es zu fördern, um endlich wieder das „Wir-Gefühl“ zu entwickeln, das uns immer ausgezeichnet hat.

Persönliches

Alter: 50

Familienstand: verheiratet

Beruf: Sportmoderator

Hobbys: Tennis, Golf, Skifahren, Gartenarbeit

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